Mehr Rücksichtnahme bringt mehr Sicherheit

Michaela Grabner über die Initiative „Kindersichere Gemeinde“.

Erstellt am 03. Juni 2021 | 04:56

Eine kindersichere Gemeinde ist das erklärte Ziel und gleichzeitig der Name einer Initiative, die sich in Kobersdorf gebildet hat. Man fordert, dass dort, wo es im Ort sinnvoll ist, verkehrsberuhigte Zonen erschlossen werden, damit vor allem die Kinder sicher durch die Ortschaft in die Schule und wieder nach Hause gelangen können.

Um diese Forderung zu untermauern hat man auch eine Unterschriftenaktion gestartet. Bis dato wurden über 300 Unterschriften gesammelt. Nun hat die Initiative diese dem Gemeinderat vorgelegt und gleichzeitig ihre Ideen präsentiert.

Gegenseitige Rücksichtnahme unter den Verkehrsteilnehmer ist für die Sicherheit aller eines der obersten Gebote. Initiativen wie die derzeitige in Kobersdorf rütteln wach und geben Anstoß dazu, das eigene Verhalten im Straßenverkehr kritisch zu reflektieren.

Wenn es um die Frage geht, welche konkreten Maßnahmen wo sinnvoll sein können, ist die Beiziehung entsprechender Verkehrssachverständiger sicher von Vorteil. Entscheidend ist aber auch das Bewusstsein dafür und in weiterer Folge dann auch deren Akzeptanz, denn es nützt die schönste Wohnstraßen-Tafel nichts, wenn die Autofahrer dann erst nicht im Schritttempo durch die entsprechende Gasse fahren.