Motor für Verkehr und Wirtschaft

Michaela Grabner über das Straßenbauprogramm im Mittelburgenland.

Michaela Grabner
Michaela Grabner Erstellt am 15. Februar 2017 | 05:31
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Mit der Verkehrsfreigabe der B61a von der S31-Abfahrt Oberpullendorf Süd bis zum Kreisverkehr zwischen Mannersdorf und Rattersdorf ist man am Ende eines langen Weges angelangt, der verschiedenste Interessensgruppen ans Ziel bringt.

Die vom Verkehrslärm geplagten Anrainer bekommen Ruhe, die Pendler eine komfortablere Strecke und die Region dadurch mehr Attraktivität als möglicher Wirtschaftsstandort, aber auch Platz zum Leben. Die Fertigstellung der B61 a ist aber nur eines von elf Bauprojekten, die die Landesstraßenverwaltung heuer im Mittelburgenland vorgesehen hat.

Unter anderem steht auch der Bau der Thermen-Umfahtung in Lutzmannsburg am Programm, dessen Baukosten sich auf 2,1 Millionen Euro belaufen werden oder die Errichtung der Park & Ride-Anlage Steinberg-Dörfl um 300.000 Euro, die derzeit ein Provisorium ist.

Insgesamt sollen im heurigen Jahr 8,1 Millionen Euro aus dem Landesbudget in die Straßeninfrastruktur des Mittelburgenlandes fließen, wovon auch die heimische Bauwirtschaft profitieren wird. Der Straßenbau ist also nicht nur ein Motor für den Verkehr, sondern auch für die Wirtschaft.