Neue Ruhe für die Pfarre

Michaela Grabner über eine Chance für die Zukunft.

Michaela Grabner
Michaela Grabner Erstellt am 27. September 2017 | 11:12
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Von einem Polizeieinsatz rund um einen im Pfarrhof eingesperrten Bischof über ein Handgemenge auf der Kirchenstiege zwischen Geistlichen und Pfarrangehörigen bis hin zu einem Anschlag mit einer ätzenden Substanz auf einen Priester: Was eher wie ein Plot für eine Sendung vom Format „Bullen von Tölz“ klingt, ist in den vergangenen Jahren in der Pfarre Großwarasdorf alles tatsächlich passiert und hat diese österreichweit in die Schlagzeilen gebracht.

Fakt ist, dass seit der Abberufung des beliebten Pfarrers Ivan Jelic vor einigen Jahren in der Pfarre Unruhe herrscht. Mittlerweile sind im Zuge verschiedenster Konfrontation mehr als nur Grenzen gegenseitigen Respekts überschritten worden. Unter dem Strich kommt die momentane Situation sicher allen Involvierten von ihrem Standpunkt aus verfahren vor.

Nun wird ein neuer Aushilfspriester in Großwarasdorf tätig. Nachdem er bereits in Ruhestand gewesen ist, bringt er mit Sicherheit einige seelsorgerische Erfahrung mit sowie die mit dem Alter zunehmende Gelassenheit und Ruhe. Und Ruhe ist etwas, dass der Pfarre wirklich gut tun würde, damit wieder die wesentlichen Aspekte eines Pfarrlebens im Mittelpunkt stehen (können).