Nicht nur eine Seite

Erstellt am 17. März 2022 | 02:30
Lesezeit: 2 Min
über die Corona-bedingte Spielabsage in Deutschkreutz

Die Absage des Burgenlandliga-Spiels FC Deutschkreutz gegen Bad Sauerbrunn am vergangenen Freitag wirbelte ordentlich Staub auf. Weil der Burgenländische Fußballverband (BFV) nur vier der fünf an Covid erkrankten Spieler als sogenannte „Kaderspieler“ akzeptierte (ab fünf darf offiziell abgesagt werden), steht eine Strafverifizierung im Raum. So sind die Regeln.

Auf Deutschkreutzer Seite wird argumentiert, dass eine Cluster-Bildung absehbar und somit die Absage das Spiels unausweichlich war. Als Veranstalter wollte der FCD nicht das Risiko eingehen, die Gesundheit der Spieler und aller Anwesenden zu gefährden. Im Falle eines Clusters aufgrund dieses Spieles wäre auch der Verein von den Behörden als Verursacher herangezogen worden. So gesehen haben die FCD-Funktionäre alles richtig gemacht und flexibel reagiert. Die Gesundheit geht vor.

Ob das bestraft gehört? Sportlich richtig würde sich definitiv eine Neuaustragung anfühlen.