Nicht nur Tropfen auf heißen Stein. Über einen bewussten Umgang mit dem Trinkwasser.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 26. Juni 2019 (03:51)

Eigentlich empfindet man es als selbstverständlich, dass wenn man den Wasserhahn aufdreht, sauberes Wasser aus der Leitung kommt. Erst wenn es zu einem Wasserrohrbruch kommt oder wegen Sanierungsarbeiten das Wasser vorübergehend für einige Stunden abgedreht werden muss, wird einem ansatzweise bewusst, was es bedeuten würde, länger ohne Wasser zu sein.

Trockenheit und Rekordverbrauch haben nun dazu geführt, dass der Wasserverband Lockenhaus und Umgebung an die Haushalte in seinem Versorgungsgebiet appelliert hat, sehr sparsam mit dem Wasser umzugehen, um weiterhin eine durchgehende Trinkwasserversorgung gewährleisten zu können.

Das könnte bei der Spartaste der Toilettenspülung beginnen über das Abdrehen des Wasserhahns beim Zähneputzen und den Öko-Waschgang beim Geschirrspüler bis zum Verzicht auf den perfekten grünen Rasen in Hitzeperioden. Natürlich könnte man sich jetzt denken, dass die eigenen Sparmaßnahmen ohnehin nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sind. Aber auch kleine Sparmaßnahmen summieren sich genauso wie der Verbrauch.