Rechnereien sind nicht notwendig. Didi Heger über die Ausgangslage von Horitschon und Deutschkreutz.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 15. März 2018 (05:00)

Das lange Warten hat endlich ein Ende. Am kommenden Freitag starten Horitschon und Deutschkreutz im Gleichschritt in eine enorm wichtige Frühjahrssaison. Vor allem die Horitschoner haben in den kommenden Wochen und Monaten einiges gutzumachen.

Nach zuletzt sorgenfreien Saisonen in der BVZ Burgenlandliga, steht man heuer vor dem Start unter Zugzwang. Schon beim Auftakt gegen Siegendorf sollte etwas Zählbares auf das Konto der Elf von Gerhard Pichler wandern. Die Aufgabe im Landesnorden ist keine einfache, aber machbar. Dass die Siegendorfer verwundbar sind, zeigten sie beim Hinspiel in Horitschon. Ein Punktgewinn oder gar ein Sieg wäre vor dem Duell eine Woche später gegen Bad Sauerbrunn extrem wichtig.

Mit der doppelten Punkteanzahl als der Lokalrivale, nämlich 16, hat der FC Deutschkreutz weit weniger Sorgen. Dennoch ist das Draßburg-Spiel im dichten Gedränge der unteren Tabellenhälfte für die Truppe von Roman Fennes kein Freispiel. Die halbe Liga kämpft um den Klassenerhalt, da kann es bei schwachen Leistungen gleich in die falsche Richtung laufen. Ein Hoffnungsschimmer ist die Tatsache, dass es wohl nur zwei Absteiger geben wird. So oder so muss das Motto bei beiden Teams lauten: „Rechner weg und punkten.“