Schenken mit (Gemeinschafts-)Sinn. Über Unterstützung für den lokalen Handel.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 12. November 2020 (03:45)

2020 ist und bleibt für alle ein Jahr der Herausforderungen. Dies trifft insbesondere auch auf den Handel zu. Auch wenn trotz zweiten Lockdowns die Geschäfte zumindest derzeit noch offen halten dürfen, eine richtige Shoppingvergnügen-Stimmung will angesichts steigender Coronavirus-Infektionszahlen und dem Verzicht auf den Einkaufsbummel-“Einkehrschwung“ für einen schnellen Kaffee oder eine gemütliche Mahlzeit nicht so recht aufkommen.

Die Sorgen der Gewerbetreibenden in der Einkaufsstadt um die Kundenfrequenz und damit verbunden in weiterer Folge auch um die Umsätze sind deshalb durchaus begründet. Umso wichtiger erscheint es, sich hinsichtlich des bald bevorstehenden Weihnachtsfests wieder auf Regionalität auch beim Einkaufen zu besinnen. Natürlich mag manches vor Ort wirklich nicht erhältlich oder online wesentlich günstiger sein, aber in vielen Fällen sind es – wenn man die Kosten für den Versand berücksichtigt – nur ein paar Euro mehr. Und die zahlen sich indirekt aus, denn mit dem Einkauf vor Ort sorgt man dafür, dass Geschäfte und in weiterer Folge auch Arbeitsplätze und Kommunalsteuereinnahmen erhalten bleiben – allesamt wesentliche Faktoren für eine lebenswerte Region.