Sportliche und andere Vorteile. Michael Heger über die guten Seiten eines Trainingslagers.

Von Michael Heger. Erstellt am 14. Februar 2018 (14:38)

Mit Lockenhaus, Draßmarkt und Lackenbach schlagen drei Vereine der 2. Liga Mitte für mehrere Tage ihre Zelte in wärmeren Gefilden auf und wollen sich so den Feinschliff für die Rückrunde holen.

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Bei uns hielten (wieder) rechtzeitig zur „heißen Phase“ der Vorbereitung Schnee und Eis Einzug. Somit kann nur auf gefrorenen, schneebedeckten oder tiefen Plätzen trainiert werden, stehen lediglich Kunstrasenplätze für taktische Feinheiten zur Verfügung. Bei einem Trainingslager besteht eine große Chance, auf saftigem Grün trainieren und spielen zu können.

Ein weiterer Faktor ist sicher die gesellschaftliche Komponente bei so einem Camp. Neuzugänge können aufgrund der viel längeren gemeinsamen Zeit schneller integriert werden und man hat endlich Zeit für gezielte Teambuilding-Maßnahmen. Dabei muss es auch nicht um hochprofessionelle Einheiten gehen, oft reicht schon ein netter gemeinsamer Abend, um die Gruppe zusammenzuschweißen.

Natürlich kann man jetzt sagen, dass es auch ein Nachteil sein kann, weil zu Beginn der Meisterschaft auch schlechte Platzverhältnisse warten könnten und das ein Wettbewerbsnachteil ist. Gemeinsame intensive Tage bringen aber mit Sicherheit mehr Vor- als Nachteile und wirken sich somit auf jeden Fall auch positiv auf das Vereinsleben aus.