Um 144 Millionen Euro sicherer. Über den Ausbau der S31.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 20. März 2019 (03:55)

Der Ausbau der S31 zwischen Mattersburg und der Anschlussstelle Weppersdorf/Markt St. Martin bringt den rund 15.000 Autofahrern, die dort im Schnitt täglich unterwegs sind, ein großes Sicherheitsplus. Denn aufgrund der Betonleitwand, die die beiden Richtungsfahrbahnen künftig trennen wird, gehören Frontalunfälle der Vergangenheit an. Und gerade in diesem Streckenabschnitt hatte es allein in den vergangenen fünf Jahren zwölf solcher Frontalunfälle gegeben, von denen drei tödlich endeten.

Seit 2001 waren bei 17 Unfällen auf der S31 sogar 37 Tote zu beklagen, von denen 60 Prozent bei Frontalzusammenstößen ums Leben gekommen sind. Neben der Sicherheit bringt der Ausbau den Pendlern auch einen weiteren positiven Nebeneffekt.

Denn Landeshauptmann Hans Peter Doskozil stellte in Aussicht, dass man nach Abschluss des Sicherheitsausbaus eventuell Tempo 130 einführen könnte, was die Pendler rascher zur Arbeit, aber auch wieder nach Hause bringt. Seitens der Bezirks-ÖVP wurde der Baustart zum Anlass genommen, einmal mehr die Errichtung einer Betonleitwand auf der gesamten S31 bis nach Oberpullendorf einzufordern.

Natürlich wäre dies im Sinne der Verkehrsteilnehmer wünschenswert, denn es kann nie genug Sicherheit geben. Dass für diese 144 Millionen Euro investiert werden, beweist ja auch den hohen Stellenwert, den diese Sicherheit hat.