Unentgeltlich und unbezahlbar. Michaela Grabner über die tausenden freiwilligen Arbeitsstunden der Feuerwehrleute.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 21. Februar 2018 (09:03)

13.845 Stunden haben die Mitglieder der Stadtfeuerwehr Oberpullendorf alleine im Vorjahr für die Allgemeinheit geleistet: Sie haben in dieser Zeit Unfallopfer aus ihren Autowracks geschnitten, Brände gelöscht, sich bei Übungen und Schulungen weitergebildet, aber auch den Fronleichnamsumzug begleitet, den Maibaum aufgestellt oder ihre Fahrzeuge in Schuss gehalten, damit sie im Ernstfall auch wirklich einsatzbereit sind.

Nicht nur bei der Stadtfeuerwehr, auch in den Ortsfeuerwehren wurden und werden in den ersten Monaten des Jahres sogenannte Jahreshauptdienstbesprechungen abgehalten, wo Bilanz über die Tätigkeiten der Wehren gezogen wird. Dabei zeigt sich eines immer wieder: Die Aufgaben, die die Feuerwehren übernehmen, sind so vielfältig und umfangreich, dass sie eigentlich nur bewältigt werden können, weil die Feuerwehren so breit aufgestellt sind.

Dienstleistungen, die sich die Gemeinden, müssten sie dafür zahlen, so nicht leisten könnten. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass dann auch die Geldmittel fehlen würden, die die Feuerwehren für die Anschaffung von Geräten und für ihre Häuser selbst bei Veranstaltungen verdienen – natürlich unentgeltlich.