Vereinte Kräfte, geteilte Vorteile. Über den geplanten Businesspark Mittelburgenland.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 16. Juli 2020 (05:16)

Eine der häufigsten Bestrebungen von Gemeinden ist in der Regel neben einer positiven Entwicklung der Einwohnerzahlen die Ansiedelung von Betrieben, um auf diese Weise via Kommunalsteuern Einnahmen zu lukrieren.

Schon seit einigen Jahren sind auch die Gemeinden Oberpullendorf und Steinberg-Dörfl bestrebt, am Kreisverkehr B61a/B50 ein interkommunales Betriebsgebiet zu schaffen. Nun könnte daraus sogar ein Businesspark Mittelburgenland werden, denn alle Gemeinden des Bezirks sind dazu eingeladen, sich am Betriebsgebiet zu beteiligen.

Einerseits ersparen sich die einzelnen Gemeinden dadurch die Kosten, die sie für die Errichtung der Infrastruktur in einem eigenen Betriebsgebiet aufbringen müssen, sowie die herausfordernde Suche nach Interessenten.

Andererseits minimiert sich durch die Beteiligung mehrerer Gemeinden das Risiko für jede einzelne, weil dann nur ein Teil der Haftung für die Darlehen zur Schaffung des Businesspark Mittelburgenland übernommen werden muss.

Wenn man in dieser Form gemeinsame Sache macht, bringt dies auch viele weitere „geteilte“ Vorteile mit sich, von den eingenommenen Kommunalsteuern bis hin zu den neuen Arbeitsplätzen, die vielen Mittelburgenländern das Auspendeln ersparen und damit gleichzeitig ein Stück Lebensqualität mit sich bringen.