Viele erwünschte Nebenwirkungen. Über die Investitionen ins Krankenhaus.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 02. Juli 2020 (05:36)

Zehn Millionen Euro fließen in den nächsten drei Jahren ins Krankenhaus. Es handelt sich dabei naturgemäß in erster Linie um eine Investition in das Gesundheitssystem des Bezirks zum Wohl der Patienten wie auch der Mitarbeiter.

Wenn auch die bereits jahrelang geführten Debatten um den Ärztemangel angesichts dringlicher Herausforderungen wie der Bewältigung der Corona-Krise etwas in den Hintergrund getreten sind, so sind die Investitionen insgesamt – aber vor allem auch der Bau neuer Räumlichkeiten für die Ärzte – auch in diesem Zusammenhang positiv zu sehen, denn ein angenehmes Arbeitsumfeld kann ein wichtiger Entscheidungsfaktor bei der Jobwahl sein.

Aber auch in anderen Bereichen resultieren aus den Investitionen Impulse für den Bezirk. Regionale Unternehmen profitieren in einer momentan ohnehin nicht leichten Zeit von Aufträgen im Zuge der Bautätigkeit. Zum anderen werden durch den Ausbau der Standort des Krankenhauses an sich und damit auch die Arbeitsplätze im Spital gesichert, das einer der größten Arbeitgeber im Bezirk ist. Immerhin bietet das Krankenhaus rund 400 Menschen gänzlich krisensichere Jobs.