Von der „Geisterstadt“ zur Einkaufs-Oase. Über die Reaktivierung des Einkaufszentrums am Stadtrand.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 24. Juni 2021 (02:54)

Das Einkaufszentrum am Stadtrand von Oberpullendorf, das Fachmarktzentrum Stoob gegenüber dem OBI-Baumarkt, wird neu belebt. Ein Investoren-Trio aus Wien hat das Areal erworben und möchte nach einer Modernisierung das Einkaufszentrum kommendes Frühjahr mit Geschäften neu eröffnen, von denen es im Mittelburgenland bis dato noch keine Filiale gegeben hat. Die Attraktivität von Oberpullendorf als Einkaufsstadt – auch wenn sich das Einkaufszentrum streng genommen knapp hinter der Ortstafel auf Boden der Nachbargemeinde Stoob befindet – wird durch die Erweiterung des Angebots sicher erhöht, weil die Kunden dann vielleicht nicht mehr in Nachbarbezirke fahren müssen, um bei ebendiesen Filialisten einkaufen zu können.

Attraktiver wird durch den Umbau des aufgrund der großteils leer stehenden Lokale auch als „Geisterstadt“ bezeichneten, Areals sicher auch das Stadt- bzw. Ortsbild. Und da aller guten Dinge drei sind, ist nicht zuletzt auch positiv zu sehen, dass es trotz Ansiedlung neuer Handelsbetriebe zu keinen neuen Bodenversiegelungen kommt, da im Rahmen dieses Projekts bestehende Bausubstanz reaktiviert wird.