"Wachablöse? Bis zum Winter ja". Didi Heger über die verkehrte Bezirkswelt in der BVZ Burgenlandliga.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 30. August 2017 (11:34)

Für den FC Deutschkreutz ist es die vierte Saison in der BVZ Burgenlandliga seit dem Wiederaufstieg im Jahr 2014/15. In den drei vorangegangenen Saisonen hatte stets der Lokalrivale aus Horitschon die Nase (zumeist) klar vorne. Doch in der heurigen Meisterschaft scheint sich eine Wachablöse anzubahnen. Deutschkreutz erwischte einen guten Start in die Punktejagd und hält nach fünf gespielten Runden bei acht Zählern. Der ASK Horitschon läuft seiner Form derzeit noch hinterher und liegt mit nur einem Punkt auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Nur eine Momentaufnahme – könnte man nach fünf Runden durchaus so sehen, zumal die Elf von Christoph Mandl mit Mattersburgs Amateuren, Wimpassing, Siegendorf und Stegersbach in fünf Runden vier „echte“ Kaliber vor der Brust hatte. Doch auch die „Kreutzer“ hatten schon schwere Gegner zu bespielen und holten eben im gleichen Zeitraum um sieben Punkte mehr. Zudem plagen die eco puls-Truppe derzeit arge Personalsorgen, konnte der Abgang von Kapitän Christian Hruby bislang noch nicht kompensiert werden.

Trotzdem wird Mandl mit seinem Team den Weg aus der Krise finden. Vielleicht schon am Samstag gegen Pinkafeld, doch zumindest bis zum Winter hat Deutschkreutz eine gute Chance den Rivalen einmal über einen längeren Zeitraum zu überflügeln.