Zwei, einer oder kein Verein. Jochen Schütz über die entscheidenden Spiele der Super- und der Bundesliga.

Von Jochen Schütz. Erstellt am 08. Februar 2017 (05:00)

Der doch erfolgsverwöhnte Oberpullendorfer Bezirk hatte in den vergangenen Jahren immer zumindest einen Verein in der Superliga der Herren und dazu im heurigen Jahr noch vier weitere Spitzenklubs in der neuen Bundesliga Ost.

Eine besonders brisante Situation aus Bezirkssicht könnte sich im Kampf um den Superliga-Startplatz ergeben. In der kommenden Saison könnte der Bezirk im besten Fall zwei Superligavereine haben, im schlechtesten Fall könnte auch keiner ganz oben spielen.

Schafft es der SKC Kleinwarasdorf den rettenden achten Platz zu belegen, wird in der kommenden Saison mit Sicherheit in der Superliga abgeräumt. Bleiben die Kleinwarasdorfer auf dem vorletzten Platz, den man im Moment inne hat, müssen sie in die Relegation, ein Abrutschen auf den letzten Platz würde den direkten Abstieg bedeuten.

Einer der Gegner in einer möglichen Relegation wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit der SKC Ritzing als angehender Meister der Bundesliga Ost. Beide Bezirksklubs würden dann mit dem Meister der Bundesliga West in einem Dreierturnier zwei Startplätze in der Superliga ausspielen.

Die Chancen auf einen oder zwei Klubs in Österreichs höchster Spielklasse sind also noch voll intakt. Der „Worst Case“ mit keinem Verein in der Superliga, wäre eine „kleine Katastrophe“.