Planung, die Schule machen sollte. Michaela Grabner über die Sanierung und Erweiterung der Volksschule Lockenhaus.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 26. September 2018 (08:56)

2,5 Millionen Euro für ein Projekt locker zu machen ist für eine Gemeinde ein großer Brocken Geld. In Lockenhaus hat man die Millionen-Investition in den Bildungscampus gut durchdacht.

Davon konnte man sich bei der feierlichen Segnung der erweiterten und sanierten Volksschule nicht nur anhand des Ergebnisses überzeugen. Auch der Weg, der zu diesem Ergebnis führte, beweist dies.

So stand am Beginn der Entwicklung des Konzepts eine Befragung von Eltern, Schülern und Absolventen sowie Gespräche unter anderem mit Lehrern und Direktion, was schließlich in einer 160 Seiten starken Bedarfsanalyse mündete.

Auch die Pädagogische Hochschule und die Fachhochschule Burgenland – in Form eines Studentenwettbewerbs für die ökologische und gebäudetechnische Sanierung der Naturparkschule – wurden eingebunden.

Am Ende stand ein Projekt mit vier Bauphasen, das wie es Architektin Filipovits-Flasch bezeichnete Zukunft hat, weil die Idee von der nun umgesetzten Bauphase eins auf einem Gesamtkonzept beruhe und man sich daher sicher sein könne, dass man sich nichts verbaue. Eine Art und Weise der Planung, mit der man Schule machen sollte.