Alles wieder sehr eng beisammen. Über den Auftakt in der Burgenlandliga

Von Michael Heger. Erstellt am 21. August 2019 (01:19)

Die neue Saison in der Burgenlandliga ist erst drei Runden alt. Noch zu früh, um ein endgültiges Urteil über die genaue Spielstärke der jeweiligen Teams zu fällen. Und dennoch bewahrheitete sich in der August-Doppelrunde die Einschätzung der vier Burgenlandligisten aus dem Bezirk.

Der SC Ritzing wurde nach dem starken Frühjahr als Titelkandidat gehandelt und bestätigte diese Einschätzung mit einem makellosen Saisonstart eindrucksvoll. Sollte die Truppe von Trainer Joe Furtner am Samstag auch Konkurrent Oberwart knacken, läuft wohl alles auf ein Titelduell mit Siegendorf hinaus. Auch der FC Deutschkreutz setzte den Trend aus dem Frühjahr fort und punktete kräftig. Alles deutet auf eine ruhige Saison in der Grenzgemeinde hin.

Als Sorgenkinder finden sich Horitschon und Oberpetersdorf/Schwarzenbach mit jeweils einem Remis in den unteren Tabellenregionen wieder. Beide müssen schleunigst die individuellen Fehler abstellen und endlich auch ihre ansehnlichen Leistungen in Siege ummünzen. Denn eines haben diese ersten drei Runden auch gezeigt. Es geht wieder sehr eng zu in Burgenlands höchster Spielklasse. Jeder Zähler muss hart erkämpft werden. Jeder kann jeden zumindest ärgern. Punktesammeln ist Pflicht, um sich am Ende nicht am meisten zu ärgern.