Besonnenheit vor dem Risiko. Dieter Dank über das große Grübeln um Aufstiegsrang zwei in der 1. Klasse Mitte.

Von Dieter Dank. Erstellt am 30. November 2016 (02:10)

Die FSG Oberpetersdorf/Schwarzenbach zieht an der Spitze einsam ihre Kreise und wird wohl – sofern kein achtes Weltwunder eintritt – als neuer Titelträger in die 2. Liga Mitte wandern. Die Konkurrenz liefert sich derweil ein packendes und bisher sorgloses Rennen um Platz zwei. Gerade einmal fünf Zähler trennen den Tabellenzweiten Kobersdorf und den Zehnten aus Neckenmarkt. Vor einigen Wochen flatterte nun ein Schreiben des Burgenländischen Fußballverbandes den Klubs zu – mit dem Inhalt, dass es zwei Aufsteiger geben wird. Der Mehrheit der Funktionäre dürfte da wohl kurzzeitig das Jausenweckerl im Hals stecken geblieben sein. Während die FSG zu keiner Zeit einen Hehl daraus machte, aufsteigen zu wollen, beginnt bei den anderen Vereinen nun das Köpferauchen. Haben wir die finanziellen Mitteln, um die hohe Hürde in die 2. Liga Mitte bewältigen zu können? Diese Frage beschäftigt zurzeit sicherlich die Klubführungen.

Aus Gesprächen mit den Obmännern oder den Sportlichen Leitern geht aber klar hervor: Die Klubs reagieren besonnen in der Aufstiegsthematik und im Zuge einiger Besprechungen sollen die Vorteile, aber auch die Risiken eines Aufstieges abgewogen werden. So viel sei verraten. In einigen Fällen wird somit der Kopf über das Herz siegen. Gut so. Schließlich wollen die betroffenen Vereine nachhaltig bestehen.