Das Wichtigste sind die Spieler. Über die Startschuss-Debatte rund um die neue Meisterschaft 2020/2021.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 03. Juli 2020 (02:45)

Es wurde heftig diskutiert in der vergangenen Woche, zuerst in den Vorstandskreisen des Burgenländischen Fußballverbands (BFV) und nach der Verkündigung des Resultats unter den Vereinen. Verständlich, schließlich ging es um ein heikles Thema: den Neustart des Amateurfußballs. Klarerweise gab es mehrere Ansätze, wann die Pflichtspielsaison wieder gestartet werden sollte – weil schon während der Corona-Krise die Klubs unterschiedlich mit der Situation umgingen.

Die einen nutzten die Zeit seit den Lockerungen für gezieltes Aufbautraining, die anderen warteten zu und nahmen den Betrieb erst spät wieder auf. Daher ergeben sich jetzt für den Start in die neue Saison durchaus unterschiedliche Ausgangspositionen und unterschiedliche Zugänge. Der vom Verband geplante Start am 22. August mit der Option, in den 16er-Ligen schon eine Woche früher zu spielen, fand (davon war auszugehen) nicht nur Zustimmung. Den einen war es zu früh, den anderen zu spät. Einige Stimmen verlangten sogar einen Start wie gewohnt Anfang August.

Das wäre aus zwei Gründen zu früh. Erstens fehlt den Spielern nach der Zeit der Einschränkungen die Zeit für Urlaube, zweitens war die Zwangspause doch um einiges länger als die Pause im Winter. Eine umfangreiche Vorbereitung wird aber nötig sein, um die Akteure vor Verletzungen zu schützen. Denn klar ist: Das Wichtigste am Fußball sind die Spieler.