Derzeit läuft es an allen Fronten. Didi Heger über die verbesserte Lage des FC Deutschkreutz im Abstiegskampf.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 08. März 2017 (03:54)

Man soll den Tag ja bekanntlich nicht vor dem Abend loben. Aber der FC Deutschkreutz schaffte bereits in der ersten Frühjahrsrunde der BVZ Burgenlandliga einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Nicht nur, dass die Truppe von Roman Fennes ihre eigenen Hausaufgaben mit dem 2:1-Erfolg in Neuberg erledigte, man wurde auch noch mit Niederlagen der Konkurrenz aus Wimpassing, Leithaprodersdorf, Oberwart und Schattendorf belohnt.

Der Vorsprung von acht Punkten auf die Abstiegsränge ist noch kein Grund zum Zurücklehnen, aber angesichts des „Kreutzer“ Saisonverlaufs schon ein schöner Polster.

Zwei Gründe sprechen dafür, dass die Mittelburgenländer heuer die Klasse ohne fremde Hilfe halten werden: Einerseits war bislang von einer elendslangen Negativserie keine Spur. Das Team erholte sich auch von Rückschlägen wie dem 1:6 in Stegersbach immer wieder blitzschnell. Mehr als zwei Niederlagen in Folge gab es in der gesamten Saison noch nicht. Andererseits könnte auch noch Hilfe aus der Regionalliga Ost kommen.

Denn von der Insolvenz der Vienna könnte nicht nur Ritzing im Titelkampf profitieren, sondern auch Deutschkreutz. Bleibt Neusiedl durch den Zwangsabstieg der Wiener oben, steigen weniger Teams aus der BVZ Burgenlandliga ab. Kurzum: Es läuft derzeit für den FCD.