Die Hoffnung auf „mehr“

Erstellt am 25. April 2022 | 02:17
Lesezeit: 2 Min
über den BFV-Raiffeisen-Cup und dessen Attraktivität.

In der Vergangenheit fristete der BFV-Cup eher ein Schattendasein. Der Fokus wurde beim Großteil der rot-goldenen Klubs auf die Meisterschaft gerichtet. Jene, die sich über den regionalen Pokal ein Ticket für den ÖFB-Cup sichern wollten, um eventuell in den Genuss eines Highlight-Spiels zu kommen, konnte man an einer Hand abzählen.

Einerseits erscheint der Weg für die „Kleinen“ mit sechs Runden gegen oft höherklassige Gegner zu weit, wenn der Bewerb im Sommer startet, und andererseits weisen die Kader oft nicht die Dichte für mehrere Englische Runden pro Jahr auf. Also konzentriert man sich lieber auf die Ziele in der Meisterschaft.

Auch das Zuschauerinteresse hielt sich mit 864 im Viertelfinale am Ostermontag in Grenzen. Da tat es dem Bewerb richtig gut, dass mit Steinbrunn (2:1 gegen Oberwart) und Draßmarkt (1:0 gegen Parndorf) zwei Sensationsteams ins Halbfinale einzogen – ein Zeichen an viele „Kleine“ doch mehr Hoffnung in den Bewerb zu setzen.