Die Hoffnung auf viel Offensive lebt . Didi Heger über den Saisonstart in der Burgenlandliga und das erste Bezirksderby.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 29. August 2018 (01:06)

Horitschon Dritter, Deutschkreutz Vierter, Ritzing Fünfter: Wäre die Saison bereits zu Ende, würden wohl alle Landesliga-Funktionäre des Bezirks von einer erfolgreichen Saison sprechen. Da aber erst vier Runden gespielt sind, kann man nur von einer Momentaufnahme sprechen – allerdings von einer sehr guten. Denn alle drei Bezirksklubs bestätigten in den ersten Runden das, was sie in den Vorbereitungs- und Cupspielen angedeutet hatten. Sie sind mehr als konkurrenzfähig. Sollten keine Verletzungen passieren, wird keiner der drei Klubs im Abstiegskampf verwickelt sein.

Gute Aussichten also für das erste Mittelburgenland-Derby der Saison am Samstag in Horitschon. Anders als beim letzten Aufeinandertreffen zwischen Deutschkreutz und Horitschon im Mai, fällt die nervliche Belastung des drohenden Abstiegs weg. Vielmehr geht es für beide darum, sich mit einem Sieg für längere Zeit in der Spitzengruppe festzubeißen. Dieser Umstand nährt natürlich die Hoffnung der (wahrscheinlich) zahlreichen Zuseher auf zwei Teams, die ihre Chancen suchen und ein offensives Spiel zeigen, anders als noch vor drei Monaten, als die Angst regierte. Denn diesmal ist eine Niederlage nicht so tragisch und der Ansporn die Bezirkskonkurrenten in der Tabelle hinter sich zu lassen, ist mit Sicherheit auch groß.