Die sichere Karte Hannes Marzi. Über den Trainerwechsel beim ASK Horitschon/ Unterpetersdorf.

Von Michael Heger. Erstellt am 02. Oktober 2019 (01:34)

Zuletzt machten die Teams aus dem Bezirk Oberpullendorf Schlagzeilen aufgrund ihrer sportlichen Leistungen. Auch in Sachen Trainerentlassungen ist das Mittelburgenland, nach der Trennung zwischen dem ASK Horitschon/ Unterpetersdorf und Wolfgang Hatzl, vorne dabei. Denn es ist in diesem Bereich der erst zweite Wechsel in der laufenden Saison in der Burgenlandliga nach Siegendorf und Michael Porics.

Wenig überraschend heißt der Hatzl-Nachfolger Hannes Marzi. Dieser war schon im vergangenen Sommer als Top-Favorit auf die Nachfolge von Matthias Bleyer beim dienstältesten Burgenlandligisten des Bezirks gehandelt worden. Damals entschieden sich die Verantwortlichen mit dem Niederösterreicher Hatzl für einen „Überraschungskandidaten“, den kaum jemand auf der Rechnung hatte. Nun wurde diese Entscheidung im Nachhinein korrigiert. Nach dem „Lautsprecher“ Bleyer kam mit Hatzl ein besonnener, eher ruhiger Übungsleiter. Mit Marzi folgt nun erneut ein Paradigmen-Wechsel, denn der Trainer-Routinier war bereits in seinen ersten beiden Amtszeiten in Horitschon nicht für seine Zurückhaltung an der Linie bekannt. Fakt ist: Mit der Lösung Hannes Marzi setzte man in Horitschon auf die sichere Karte, weiß man doch aus der (erfolgreichen) Vergangenheit, was man aneinander hat.