Die Ziele nicht zu hoch ansetzen. Über die Saison des FC Deutschkreutz und die nächsten Vorhaben.

Von Michael Heger. Erstellt am 12. Juni 2019 (01:03)

Die Burgenlandliga-Klubs aus dem Bezirk Oberpullendorf erlebten 2019 eine ruhige Rückrunde. Was bei Horitschon und Ritzing aufgrund ihrer Kader schon vor der Saison zu erwarten war – die Ziele waren dementsprechend höher gesteckt – traf auch auf den FC Deutschkreutz zu.

Das lag vor allem daran, dass man mit zehn Punkten aus vier Spielen sehr gut ins Frühjahr startete und gleichzeitig in den direkten Duellen die beiden Nachzügler aus Wimpassing und Stegersbach in Schach hielt. Danach konnten auch Verletzungssorgen das neu gewonnene Selbstvertrauen der Rot-Schwarzen nicht mehr erschüttern. Schlussendlich erreichte man mit Rang sieben das beste Ergebnis seit dem Wiederaufstieg im Jahr 2013/14.

In drei Wochen, wenn die Vorbereitung auf die nächste Saison startet, kann man sich dafür aber nichts mehr kaufen. Auch das ist den Klub-Verantwortlichen bewusst. Daher wurde die gute Saison analysiert und am Transfermarkt dementsprechend agiert. Denn in vielen Spielen war das Fehlen eines echten Stürmers augenscheinlich. Mit Michael Pittnauer wurde versucht die Lücke zu schließen.

Mit David Thumberger steht ein weiterer Offensiver in den Startlöchern. Namen, die Erwartungen schüren. Diese sollten bei aller Euphorie aber nicht zu hoch angesetzt werden. Nicht dass ein böses Erwachen folgt.