Ein schöner Lohn für die Arbeit. Über die sensationelle Tabellenführung des FC Deutschkreutz.

Von Michael Heger. Erstellt am 25. September 2019 (01:47)
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Was haben Deutschkreutz, Leithaprodersdorf und Kohfidisch gemeinsam? Diese drei Klubs bilden überraschend das Führungs-Trio nach einem Viertel der Burgenlandliga-Saison. Damit haben wohl nicht einmal die waghalsigsten Fußball-Kenner gerechnet. Besonders erfreulich ist natürlich, dass mit dem FC Deutschkreutz ein Team aus dem Bezirk Oberpullendorf ganz oben steht. „Nicht einmal langjährige Fans können sich daran erinnern, wann wir nach acht Runden an der Spitze der Burgenlandliga gestanden sind“, meinte ein erfreuter FCD-Obmann Manfred Scherz.

Nur eine Momentaufnahme? Die gute Auslosung für den Rest der Hinrunde lässt den einen oder anderen in der Blaufränkischgemeinde bereits vom Herbstmeister-Titel träumen.

Für solche Träume sprechen die zuletzt immer besseren Leistungen der „Kreutzer“ Kicker. Gegen längerfristige Prognosen spricht die Dichte der Liga, immerhin liegen zwischen Platz eins und Platz elf nur sieben Punkte. In der Praxis verliert man da mit zwei sieglosen Spielen in Folge gleich mehrere Plätze. Und die vermeintlich „schwachen“ Gegner gibt es derzeit ohnehin nicht. Dennoch ist diese Tabellenführung hoch einzuschätzen und hart erarbeitet. Kurzum: In den letzten Jahren wurde in Deutschkreutz einiges richtig gemacht.