Ein Umfaller ist wohl einer zu viel. Dieter Dank über den packenden Abstiegskampf im Frühjahr der 1. Klasse Mitte.

Von Dieter Dank. Erstellt am 01. März 2017 (02:45)

Das Warten auf die in drei Wochen startende Rückrunde zahlt sich für die schon fußballhungrigen 1. Klasse Mitte-Fans aus.

Denn bereits in der Auftaktrunde stehen die Stoober im Kellerkracher gegen Tschurndorf-Kalkgruben gehörig unter Zugzwang. Bei einem Umfaller in Form einer Heimniederlage würde das rettende Ufer – der vorletzten Platz – für die Elf von Trainer Lorandt Schuller schon in weite Ferne rücken. Zudem würde die Moral der Mannschaft mental in Mitleidenschaft gezogen werden. Erschwerend kommt noch hinzu, dass aufgrund der geringen Anzahl von nur 13 Teams in der Klasse dann lediglich elf Runden zur Verfügung stehen, um die Rote Laterne weiterzureichen.

Doch Stoob ist mit dem Kaderumbau im Winter qualitativ stärker geworden und die Kicker werden sich in diesem schicksalsträchtigen Spiel wahrlich zerreißen. Bei einem Stoobeer Sieg würde neben Tschurndorf bis hin zum fünftplatzierten Kroatisch Geresdorf das große Zittern um den Klassenerhalt ausbrechen. Durch die engen Abstände in der Tabelle kann ein Ausrutscher zum Auftakt bei vielen Klubs für ein Abrutschen in die Abstiegszone sorgen. Der positive Ansatz: Auch die Abstände zum zweiten Aufstiegsplatz sind nicht unaufholbar.