Eine Empfehlung für die Vereine

Erstellt am 29. November 2017 | 02:17
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Michael Heger über unterschiedliche Transfermotive im Amateurfußball.

Wilde Gerüchte und Spekulationen, was mögliche Wintertransfers betrifft, schwirren schon umher. Die Funktionäre des Bezirks geben sich aber bisher mehr als zugeknöpft. Aus gutem Grund, beginnt die offizielle Übertrittszeit doch erst am 1. Jänner 2018.

Die Motive der Vereine für Aktivitäten am Spielermarkt sind natürlich mindestens so unterschiedlich wie die Platzierungen in den End-Tabellen der Hinrunde. Die einen kämpfen ums Überleben und müssen oder wollen investieren, um die jeweilige Liga oder Klasse zu halten, die anderen wollen sich noch rasch verbessern oder dem möglichen Aufstieg mit neuem Personal so gut es geht einen Schritt näherkommen. Dann gibt es noch die dritte Art der Transfermotive: Vereine, die im Mittelfeld stehen und sich schon Gedanken über den kommenden Sommer hinaus machen. Stichwort: „Wie soll es mit meinem Verein weiter gehen?“

Dementsprechend überlegt muss auch bei den Transfers gehandelt werden. In den letzten Übertrittszeiten ist dieser Trend spürbar im Kommen. Mehr noch. Viele Klubs (aus welchen Gründen auch immer) setzen dabei gleich vermehrt auf die Nachwuchsschiene oder zumindest auf einheimische Spieler. Nummer drei kann sich somit auf die einzelnen Vereine und auf den burgenländischen Fußball im Allgemeinen nur positiv auswirken – und ist besonders zu empfehlen.