Es wäre für alle die beste Lösung

Dieter Dank über Spielgemeinschaften, die künftig für kleine Klubs rettend sein können.

Dieter Dank
Dieter Dank Erstellt am 15. Februar 2017 | 03:06
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Die Verhandlungen zwischen den beiden Ortsnachbarn Kroatisch Geresdorf und Kroatisch Minihof über eine Spielgemeinschaft scheiterten. Leider, denn aufgrund der höchst angespannten Personallage – Geresdorf musste die Reserve in der Hinrunde sechsmal und Minihof sogar achtmal absagen – wird die künftige Aufrechterhaltung des Spielbetriebes wohl über kurz oder lang nicht mehr zu bewerkstelligen sein.

Niedrige Geburtsraten, andere Interessen des Nachwuchses und überzogene Klubeitelkeit führen zu dieser dramatischen Konstellation und könnten in weiterer Folge zu einem unausweichlichen Vereinssterben führen.

Um diesem traurigen Szenario zu entgehen, gibt es drei Möglichkeiten. Zum einen die Bildung einer Spielgemeinschaft, wie es Oberpetersdorf-Schwarzenbach oder auch Großwarasdorf-Kleinwarasdorf-Nebersdorf (HRVATI) derzeit erfolgreich vorleben. Die zweite Variante wäre, auswärtige Spieler zu verpflichten, was mit horrenden Kosten verbunden wäre. Dies würde aber die Sinnhaftigkeit und den Zweck verfehlen und dauerhaft finanziell wohl nicht zu stemmen sein.

Bei der dritten Option müsste der BFV mit einer Entlastung des Reservebetriebes den Vereinen einen Rettungsanker zuwerfen. Dennoch gilt die Gründung einer Spielgemeinschaft für die „kleinen“ Klubs als beste Weiterbestandsgarantie.