Große Strapazen für die Kicker. Über englische Wochen im Fußball-Unterhaus.

Von Thomas Prunner. Erstellt am 14. August 2019 (01:19)

Ein Anruf bei Petrus hätte genügt und die Planung für die Saison wäre vermutlich anders verlaufen. Aber wie heißt es so schön: „Das Wetter kann man sich nicht aussuchen.“ Bei Temperaturen von weit über 30 Grad ,absolvierten die Kicker im burgenländischen Unterhaus die erste Runde. Wer schon einmal selbst auf dem Platz gestanden hat, weiß: Fußball und Hitze vertragen sich nicht wirklich gut. Nach den kräfteraubenden Hitze-Partien am Wochenende, wartet ab Mittwoch eine Doppel-Runde.

Gespielt wird entweder Mittwoch oder Donnerstag und am kommenden Wochenende auch gleich wieder. Ein solcher Spielrhythmus ist für Fußball-Profis Routine, im Amateurbereich aber höchst fragwürdig. Natürlich konnte man im Vorfeld nicht ahnen, dass die erste Runde bei großer Hitze stattfindet und so den Körper über das Übliche hinaus strapaziert. Denken hätte man es sich aber schon können – immerhin haben wir gerade Mitte August.

Drei Spiele binnen sieben Tagen und das mitten im Hochsommer: Darüber kann man sicher diskutieren. Alternative Feiertagstermine gibt es in der Hinrunde allerdings wenig: Der Nationalfeiertag fällt auf ein Wochenende, bleibt nur mehr Allerheiligen. Eine Doppel-Runde im November ist im Hinblick auf das Wetter aber ebenfalls zu überdenken. Wie gesagt: Man müsste vermutlich den Wettergott um Rat fragen.