Nach dem Cup ist vor dem Pokal. Über das Format BFV-Cup und die Hoffnung auf lokale (Final-)Kracher.

Von Michael Heger. Erstellt am 19. Juni 2019 (01:28)

Am Pfingstmontag holte sich der SC Pinkafeld mit einem Finalsieg gegen Güssing den Sieg im BFV-Raiffeisen-Cup 18/19. Bereits während der Final-Veranstaltung erfolgte die Auslosung für den Bewerb 19/20, der Ende Juli mit der ersten Runde startet.

Seit seiner Wiedereinführung fristet der rot-goldene Pokalbewerb ein Dasein als Stiefkind. Trotz mehrerer Bemühungen des Verbandes, den Bewerb attraktiver zu gestalten, hält sich das Interesse bei Fans, aber auch bei den Vereinen in Grenzen. So etwa sollte durch die Ansetzung der ersten beiden Runden vor dem Meisterschaftsstart sommerliches Wettkampf-Flair entstehen. Das muss in der Haupt-Ferienzeit für die Fans freilich trotzdem nicht immer verlockend sein und hängt auch vom zugelosten Gegner ab. Hinzukommen die unterschiedlichen sportlichen Ambitionen bei Spielern und Funktionären. Ausnahmen bestätigen – wie immer im Leben – die Regel. So war es für den Bewerb mit Sicherheit ein Glücksfall, dass es mit Güssing und Pinkafeld zwei Traditionsklubs aus dem Süden ins Finale schafften und somit in Güssing eine perfekte Kulisse für das Finale entstand. Das macht Geschmack.

Durch die regionale Brille gesehen wäre es anhand dieses Endspiels eine tolle Geschichte, würde ein Lokal-Derby aus dem Mattersburger Bezirk im Cup-Finale eine unserer Fußballstätten füllen.