Zwei „Bezirkler“ straucheln heuer. David Hellmann über das bisherige Abschneiden des USC Pilgersdorf und des SV Lackenbach.

Von David Hellmann. Erstellt am 27. September 2017 (02:28)

Sie waren in der 2. Liga Mitte die Überraschungsteams der Vorsaison: der USC Pilgersdorf und der SV Lackenbach. Konträr zur letzten Meisterschaft tut man sich aber bisher schwer. Mit jeweils acht Zählern rangiert man nur im hinteren Drittel der Tabelle. Die Gründe dafür liegen bei beiden aber auf der Hand: Schwerwiegende Ausfälle machen zu schaffen.

Bei Pilgersdorf fehlt nicht nur Raphael Schermann (Kreuzbandriss), sondern mit Endrit Mucolli ist auch der wohl größte Faktor des letztjährigen Erfolgslaufs bereits die ganze Saison über nicht gänzlich fit. Der große Nackenschlag kam dann mit dem Abgang von Patrik Jurik, der den Verein aufgrund eines Profi-Angebots nach der vierten Runde verlassen hat.

Noch drastischer zeigt sich die Situation in Lackenbach. Mit Lukas Denk und Andreas Kirchknopf verletzten sich in den ersten Runden gleich zwei Stammspieler schwer. Zudem ist auch der nach seinem Kreuzbandriss eigentlich zurück erhoffte Ahmet Mehic noch nicht fit. Zählt man hierzu noch die Abgänge von Mario Radich, Wolfgang Lehrner und Hermann Stocker, so fehlen zur Vorsaison gleich fünf Akteure.

Bei Beiden ist das aktuelle Abschneiden somit erklärbar. Trost ist das derzeit wohl nur wenig, aber solange man weiß, woran es liegt, ist es zumindest vielleicht nicht ganz so beunruhigend...