Drei Gemeinden planen gemeinsame Ferien-Betreuung. Pilgersdorf und Unterrabnitz arbeiteten schon voriges Schuljahr zusammen. Nun zeigt auch Draßmarkt Interesse an Kooperation.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 11. Oktober 2020 (04:24)
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Bei der vergangenen Gemeinderatssitzung in Draßmarkt informierte Bürgermeister Anton Wiedenhofer (ÖVP) die Mandatare, dass eine gemeinsame Ferienbetreuung für die Schüler und Kindergartenkinder mit den Gemeinden Pilgersdorf und Unterrabnitz angedacht sei.

„In Zukunft soll es so sein, dass zum Beispiel die Kinder in den Herbstferien in Unterrabnitz betreut werden könnten und dann in den Osterferien alle Kinder, die Betreuung brauchen, in Draßmarkt“, führte Bürgermeister Anton Wiedenhofer aus. Diese Vorgehensweise spart sowohl Zeit als auch Kosten, meinte er weiter. Die Hin- und Rückfahrt in die jeweilige Gemeinde soll dann mit dem Gemeindebus erfolgen. Die Idee sei bei den Elternabenden in Schule und Kindergarten vorgetragen worden und großteils auf Zustimmung gestoßen, erklärte Anton Wiedenhofer. „Ich glaube, dass die Zusammenarbeit für alle drei Gemeinden Vorteile hätte“, meint er.

Die Gemeinden Pilgersdorf und Unterrabnitz haben schon im vergangenen Schuljahr gemeinsame Sache bei der Ferienbetreuung gemacht. „Das hat gut funktioniert“, meint Pilgersdorfs Bürgermeister Ewald Bürger. „Wenn es von der Anzahl der gemeldeten Kinder möglich ist, kann man dies wieder gemeindeübergreifend machen“, verweist Bürger allerdings auf die nun folgenden Bedarfserhebungen für die Ferienbetreuung bei den Eltern.

Auch Unterrabnitz‘ Bürgermeister Franz Haspel zieht eine positive Bilanz aus der bisherigen Zusammenarbeit mit Pilgersdorf vor allem auch hinsichtlich der personellen Ressourcen. Die Zusammenarbeit ermögliche einerseits den Urlaubsabbau des Personals, andererseits könnten so in den Ferien allenfalls notwendige Arbeiten in der Kinderbetreuungseinrichtung – die Betreuung wurde abwechselnd in den beiden Gemeinden durchgeführt – erledigt werden.