Lackendorfer Landwirte setzen auf mobile Hühnerfarm. Ernst Bauer und Alexandra Hruby haben sich einen mobilen Hühnerstall zugelegt und werden ihre Eier auch ab Hof verkaufen.

Von Sarah Tesch. Erstellt am 18. Dezember 2019 (03:51)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Alexandra Hruby und Ernst Bauer freuen sich sehr über ihrem mobilen Hühnerstall und die neue Verkaufshütte.
Tesch

Als Landwirt muss man kreativ sein – das dachten sich auch Ernst Bauer und Alexandra Hruby aus Lackendorf. Zu dem bestehenden Ackerbaubetrieb haben die beiden sich jetzt Hühner zugelegt. 340 Tiere sind es. „Für uns war ein mobiler Hühnerstall die ideale Lösung“, sagt Alexandra Hruby. Dieser ist wie eine kleine Hütte auf Rädern.

Mit ihren zweieinhalb Metern Breite, knapp zehn Metern Länge und drei Metern Höhe hat sie gerade noch jene Abmessungen, um damit auf der Straße fahren zu können. Für 380 Tiere ist der Stall ausgelegt. Unter dem Stall befindet sich der Scharrraum, in den die Hühner über eine Leiter gelangen. Dieser ist mit Holzschnitzel ausgelegt. Von dort aus gelangen die Tiere ins Freie. „Damit die Tiere ständig frisches Gras zu fressen haben, wird das Gefährt alle sieben bis zehn Tage weitergezogen“, führt Bauer aus. Für jedes Huhn werden acht Quadratmeter Platz gerechnet.

Die Eier sollen ab Hof oder über verschiedene Vermarkter zu kaufen sein. Dafür wird auch eine Verkaufshütte vor dem Haus aufgestellt. Abgenommen werden die Eier in sogenannten Abrollnestern. Generell funktioniert fast alles an dem mobilen Stall automatisch. Licht und Temperatur werden an die Hühner angepasst. Nur die Eier müssen noch selbst geholt werden.