„Wehr rockt“ feiert Halbrunden in Deutschkreutz. Der Girmer Feuerwehrkommandant Andreas Reumann ist einer der Hauptorganisatoren des „Wehr rockt“.

Von Kim Roznyak. Erstellt am 24. Juli 2019 (04:13)
Roznyak
Die Arbeiten für das „Wehr rockt“ laufen auf Hochtouren. Girms Feuerwehrkommandant Andreas Reumann freut sich auf viele Besucher beim Open Air. 

Die Idee für das Open Air „Wehr rockt“ entstand eigentlich ganz zufällig. Und heuer geht es am 3. August bereits zum fünften Mal über die Bühne und feiert somit einen halbrunden Geburtstag.

„Mein Vorgänger Bernhard Artner sagte immer zu Roland Gager, ehemaliger Schlagzeuger von der Band ‚Ramazuri‘ sie sollen doch einmal bei uns am Feuerwehrfest spielen“, schildert Girms Feuerwehrkommandant Andreas Reumann. Und so organisierte Reumann gemeinsam mit Roland Gager, Jürgen Glöckl, Rupert Wessely, Markus Artner, Ingemar Reumann, Gregor Wiedeschitz und Rafael Supper das erste „Wehr rockt“ im Jahr 2015 natürlich mit „Ramazuri“ als Hauptact.

„Bands aus der Region sind uns sehr wichtig“

„Die Organisation des Open Airs beginnt bereits am Tag nach dem Open Air“, schmunzelt Reumann. Das Booking der Bands, wofür Roland Gager zuständig ist, erfolgt schon im Herbst. Den Florianis ist es wichtig, Bands aus Deutschkreutz und der Region auf die Bühne zu bringen. Heuer stehen die Bands „The Unfrient“, „Kinga Dula“, „Dune Dingos“, „Hardram“, „Mindblind“, „More gain“, „Wham bam bodyslam“ und „Salmer“ auf der Bühne.

„Wir wollen Bands fördern, so wie es andere Veranstalter in der Region auch machen. Das haben wir uns von Anderen ein wenig abgeschaut und wir gehen ja selbst gerne auf Festl. Und es zahlt sich auf jeden Fall aus, bereits von Anfang an — Einlass ist 17 Uhr — zum ‚Wehr rockt‘ zu kommen, denn auch diese Bands sind sehr interessant“, erklärt Reumann.

„Wir wollen Bands fördern, so wie es andere Veranstalter in der Region auch machen"

Die harte Vorbereitungsphase startet zwei bis drei Monate vor dem Open Air. „Wir haben rund 50 motivierte Florianis, die am Open Air mitarbeiten, angefangen vom Schlosser bis hin zum Elektriker und das ist sehr wichtig. Das Open Air-Gelände selbst bietet sich auch sehr gut an, weil es sich hinter dem Feuerwehrhaus befindet.

Während dem Open Air gibt es eine Gruppe von Florianis, die natürlich nichts trinkt und für etwaige Einsätze bereit ist“, schildert Reumann. Der Girmer Feuerwehrkommandant ist als einer der Hauptorganisatoren „Mädchen für alles“. Am Open Air-Tag selbst steht er meistens bis 18 Uhr noch unter Strom. „Danach ist der Abend meistens für mich sehr entspannt“, so Reumann.

„Wir haben rund 50 motivierte Florianis, die am Open Air mitarbeiten"

Reumann ist seit zwei Jahren Kommandant der Feuerwehr Girm, und bereits seit 20 Jahren ein aktives Feuerwehrmitglied. „Vielen Kameraden war schon vor mir klar, dass ich der nächste Kommandant werden würde“, erklärt er. Und weiter: „Aber mit meinem Verwalter Ingemar Reumann an meiner Seite kann es nur gut funktionieren. Auch die Partnerschaft mit der Feuerwehr Deutschkreutz funktioniert sehr gut.“ Obwohl die arbeitsfreien Wochenenden oft für die Feuerwehr draufgehen, führt Reumann seine Aufgabe als Kommandant sehr gerne aus. „Es ist eine schöne Arbeit. Man kommt mit vielen Leuten zusammen und es entstehen Freundschaften.“

Eine große Leidenschaft von Reumann ist neben Kränen, sie faszinieren ihn schon von Kindesbeinen an, sowie Konzertbesuchen, das Essen. „Meine Frau Barbara und ich gehen gerne essen und probieren viele Lokale aus. Aber wir kochen auch sehr gerne gemeinsam zu Hause. Die Kochbücher stapeln sich bereits in unseren Regalen“, fügt Reumann hinzu. Aber eigentlich, und das zeigte sich im Laufe des Gesprächs, ist Reumanns größte Leidenschaft bzw. sein größtes Hobby die Feuerwehr.