Aus Hobby entstanden eigene Produkte. Zum Spaß versuchte Stephanie Biricz Ziegenfrischkäse zu produzieren, jetzt vermarktet sie die Produkte.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 14. Dezember 2017 (05:00)
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Kam durch Zufall zur Ziegenkäseproduktion: Stephanie Biricz.
zVg

Seit zwei Jahren produziert Stephanie Biricz selbst verschiedene Sorten Frischkäse sowie Joghurt aus Ziegenmilch.

Ziegenbock gewonnen

„Ich bin ganz zufällig zu den Ziegen gekommen. Meine Eltern haben einen landwirtschaftlichen Betrieb und bei einem Pferdefest war der zweite Preis ein junger Ziegenbock. Und wie es so sein sollte, haben wir den Ziegenbock gewonnen. Damit er nicht allein ist, haben wir ihm ein Ziegenmädchen namens Heidi dazu gekauft“, schildert Biricz. Nach einiger Zeit wurde Geiß Monty angeschafft. Ab da fing Biricz an, ihre Geißen zu melken.

„Zum Spaß versuchte ich, Ziegenfrischkäse zu produzieren. Er schmeckte uns allen. Zunehmend stieg auch in der Umgebung das Interesse an meinem Ziegenkäse“, fügte Biricz hinzu. Zurzeit hat die Kroatisch Geresdorferin 18 Ziegen zu Hause. Da ihre Ziegen trächtig sind, wird sich die Anzahl in den nächsten Monaten mindestens verdoppeln. „Die Kitze dürfen bei ihrer Mutter aufwachsen und die Milch wird erst verarbeitet, wenn die Zicklein groß genug sind“, so Biricz.

Aufwendige Produktion

Die Ziegenkäseproduktion ist sehr aufwendig, da Biricz alles in Handarbeit erledigt. Sie melkt ihre Ziegen zweimal am Tag mit der Hand. Danach wird die Milch pasteurisiert und weiter verarbeitet. „Von der rohen Milch bis zum abgepackten Produkt braucht es rund 24 Stunden“, erklärt Biricz.

Die Ziegenkäseprodukte kann man bei Biricz direkt bestellen oder im Hofladen Magedler in Lutzmannsburg erwerben. Ab 2018 wird es die Produkte auch beim geplanten „Markt der Erde“ in Lutzmannsburg geben.