Klavierhaus Förstl feiert 135 Jahre . Der Kroatisch Geresdorfer Franz Fellinger führt gemeinsam mit seiner Gattin Daniela und Tocher Viktoria das Klavierhaus in Wien.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 16. Mai 2019 (04:38)
Michael Hedl
Leitet das Klavierhaus Förstl seit 1995. Franz Fellinger.

Das traditionelle Klavierhaus Albin Förstl in Wien feiert am 22. Mai das 135-jährige Bestehen mit einem großen Fest. Geführt wird die Albin Förstl GmbH seit 1995 vom Mehrheitsgesellschafter Franz Fellinger aus Kroatisch Geresdorf, mittlerweile gemeinsam mit Gattin Daniela Fellinger und Tochter Viktoria Binder.

Franz Fellinger maturierte am Musikgymnasium in Wien und studierte anschließend an der Hochschule für Musik Orgel und Komposition. Er war vor seiner Zeit im Klavierhaus Förstl beim österreichischen Musikgroßhandel „Musica“ beschäftigt und lernte im Rahmen dieser Tätigkeit den damaligen Eigentümer des Klavierhauses — Herbert Schmidtmayer – in Wien kennen.

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Arbeiten mit. Gattin Daniela Fellinger und Tochter Viktoria Binder.

Dieser führte das Unternehmen seit der Nachkriegszeit und suchte vor seiner Pensionierung mangels Familiennachfolger einen externen Nachfolger, welcher das Geschäft übernehmen würde. So entschloss sich Franz Fellinger 1995, den Schritt zu wagen und in die Selbständigkeit zu wechseln. Fellinger erweiterte Schritt für Schritt das Markensortiment und baute das Angebot hinsichtlich Klaviervermietung aus. Die Fachberatung „von Musikern für Musiker“ ist nicht nur der Firmenleitspruch, sondern war damals wie heute ausschlaggebend für den Erfolg, für welchen Fellinger den Vertrag als Yamaha- und C. Bechstein-Premiumhändler erhielt.

Seine Frau Daniela unterstützte ihn selbstverständlich seit der Übernahme, soweit es ihr möglich war und stieg nach ihrer Tätigkeit als KUGA-Geschäftsführerin 2009 voll in die Firma ein. Zum Geheimnis des Mehrgenerationenunternehmens meint Tochter Viktoria Binder: „Ich bin sehr dankbar, dass meine Eltern in Hinblick auf Digitalisierungsprojekte, Prozessänderungen und Neuerungen in der Firma sehr aufgeschlossen sind. So kann ich als Juristin meine Leidenschaft für Musik hervorragend mit meiner Arbeit verbinden und ich kann mir mittlerweile gar nichts anderes mehr vorstellen.“