Jennifer Böhm: Freude über Publikumspreis. Jennifer Böhms Kurzgeschichte „Wie ein Vogel im Wind“ wurde als beste Geschichte des Kurzgeschichten-Wettbewerbs vom Verlag Edition Schreibrausch gewählt.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 30. Mai 2021 (05:50)
Schreibt seit ihrer Kindheit. Jennifer Böhm Kurzgeschichte wurde im Sammelband „Loslassen“ veröffentlicht.
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Jennifer Böhm hat mit ihrer Kurzgeschichte „Wie ein Vogel im Wind“ vor Kurzem den Publikumspreis des deutschen Verlages Edition Schreibrausch gewonnen. „Der Verlag veranstaltet seit 2019 jährlich einen Kurzgeschichtenwettbewerb. Unter allen eingesandten Geschichten wählt eine Jury die zehn Besten aus, die dann in einem Sammelband veröffentlicht werden. So schaffte es 2019 bereits meine Story ‚Bis dass der Tod uns verkuppelt‘ in den Band ‚Spontanität‘ und Ende vergangenen Jahres dann mein Text ‚Wie ein Vogel im Wind‘ in den Band ‚Loslassen‘“, erzählt die Autorin.

Wenn die Situation rund um Corona es zugelassen hätte, hätte es auch eine Preisverleihung und Lesung der Geschichte auf der Leipziger Buchmesse gegeben. Stattdessen wird es eine Live-Lesung via Instagram und Facebook geben – ein genaues Datum ist allerdings noch nicht bekannt.

„Ich möchte mich auf diesem Wege ganz herzlich bei all den lieben Menschen bedanken, die für mich und ‚Wie ein Vogel im Wind‘ abgestimmt haben. Ohne euch wäre es nicht möglich gewesen, diesen kleinen Traum für mich wahrwerden zu lassen“, so die Autorin.

Schreiben als Ausgleich zum Beruf

Jennifer Böhm hat schon von klein auf gerne geschrieben und ihrer Fantasie freien Lauf gelassen „Der Wunsch, irgendwann mal ein eigenes Buch zu schreiben, ist nie verschwunden. Als ich dann 2018, nach der Matura, begonnen habe, im Bereich der Buchhaltung und Lohnverrechnung in einer Steuerberatungskanzlei zu arbeiten, habe ich den Entschluss gefasst, meinem Traum einen Schritt näher zu kommen und abends als Ausgleich zu tippen. Die Idee für das erste Buchmanuskript hatte ich schon längere Zeit im Hinterkopf und nun war endlich die Zeit da, sie umzusetzen. Seither gehört das Arbeiten an meinen Geschichten zu meinem festen Tagesablauf und stellt einen guten Kontrast zu den Zahlen, mit denen ich tagsüber zu tun habe, dar“, erzählt Böhm.

Die Deutschkreutzerin arbeitet derzeit an ihrem fünften Buchmanuskript und ist auf der Suche nach einem Verlag, der ihre Bücher unter die Leute bringt. „Es ist mein Traum, die Menschen mit meinen Geschichten zu inspirieren und Handlungen zu erschaffen, die das Herz berühren. Wenn ich dadurch erzielen würde, dass meine Werke irgendwann mal auf einer großen Buchmesse, wie der Buch Wien oder den Messen in Leipzig und Frankfurt, präsentiert werden, wäre das natürlich ein schöner Bonus“, meint Böhm.

Zu den literarischen Vorbildern von Jennifer Böhm gehört die texanische Autorin Coleen Hoover.