Ex-Miss als „Trecker Babe“. Margot Pölz aus Lackendorf ist in der aktuellen Staffel der „Trecker Babes“ auf Kabel eins mit von der Partie und zeigt dabei ihren Arbeitsalltag.

Von Elisabeth Tritremmel. Erstellt am 14. März 2019 (14:39)
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Als „Trecker Babe“ zu sehen. Margot Pölz aus Lackendorf ist bei der aktuellen Staffel der Kabel eins-Sendung mit dabei.

Nachdem die Sendung „Trucker Babes“ – die Truckerfahrerinnen bei ihrem Alltag begleitete – ein großer Erfolg war, widmet man sich auf dem Sender Kabel eins nun den „Trecker Babes“ – und eine davon ist aus dem Mittelburgenland. Margot Pölz aus Lackendorf ist seit 2016 Mit-Betriebsführerin des biologischen Milchvieh- und Ackerbaubetriebs mit Direktvermarktung.

„Mein ständiges Posten von landwirtschaftlichen Fotos bzw. Videos, wie zum Beispiel von der Feldarbeit, dürfte Ihnen nicht entgangen sein“

„Ich wurde über Social Media kontaktiert, da sie durch meine Aktivitäten auf mich aufmerksam wurden“, erzählt Pölz, die auch Ingenieurin der Agrarwissenschaften mit Abschluss der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt Francisco Josephinum für Landwirtschaft, Landtechnik und Lebensmittel- und Biotechnologie in Wieselburg ist.

„Mein ständiges Posten von landwirtschaftlichen Fotos bzw. Videos, wie zum Beispiel von der Feldarbeit, dürfte Ihnen nicht entgangen sein“, erzählt sie weiter. Daher kam es zu einem „Casting“, welches über das Telefon erfolgte und Kabel eins hat sich dann für Margot Pölz und den Betrieb in Lackendorf entschieden.

„Mir ist es wichtig, die Landwirtschaft in ein positives Licht rücken zu können"

„Mir ist es wichtig, die Landwirtschaft in ein positives Licht rücken zu können. Landwirtinnen und Landwirte gehen tagtäglich ihrer Arbeit nach, um hochqualitative Lebensmittel produzieren zu können. Unser bzw. mein Beruf ist genauso notwendig wie jeder andere“, meint sie über ihre Motivation.

Es sei schon lange nicht mehr reine Männersache, einen landwirtschaftlichen Betrieb zu führen. Die Dreharbeiten selbst haben zwei Tage gedauert, das Team (bestehend aus Kamerateam, Fotograf und Manager) begleitete sie bei ihrem Alltag von 5 Uhr morgens bis 21 Uhr abends.

„Gestartet wurde morgens mit der Stallarbeit, dann ging es weiter mit dem Warten von Maschinen, Feldarbeit wie Pflügen, und Grubbern sowie beim TÜV mit dem Güllefass bei Pfnier in Oberpullendorf“, erinnert sie sich. Auch bei der Stallarbeit, also dem Füttern der Milchkühe und Kälber, sowie Routinekontrollen, wurde sie mit der Kamera begleitet.

„Das Team wollte gar nicht mehr heimfahren“

Erfahrung mit der Öffentlichkeit hat Pölz bereits einige gesammelt: Sie wurde 2017 zur „Miss Burgenland“ gewählt. „Da ich schon vor der Miss-Wahl kein Problem hatte, vor der Kamera aufzutreten und ich generell gerne neue Erfahrungen sammle, hatten das Team und ich sehr viel Spaß während der Dreharbeiten. Das komplette Team wollte am Ende der Dreharbeiten gar nicht mehr heimfahren, da es ihnen so gut gefallen hat. Immerhin kamen sie extra von Berlin mit dem Flieger“, erinnert sie sich an die Dreharbeiten.

Die Reaktionen auf die „Trecker Babes“ seien sehr positiv gewesen: „Ich bin überglücklich, da ich nur positive Rückmeldungen erhalten habe. Es gab Fanpost aus Österreich, Deutschland und der Schweiz sowie Anfragen für Autogrammkarten aus allen 3 Ländern.“