Steiner löst Fazekas an JVP-Spitze ab. Die Delegierten der Jungen ÖVP Burgenland wählten am Samstag den Illmitzer Sebastian Steiner beim Landesparteitag in Deutschkreutz mit 89 Prozent zum neuen Landesobmann der JVP.

Von Isabella Kuzmits. Erstellt am 18. November 2019 (18:07)

„Ich danke den Delegierten für ihr Vertrauen. Es wartet sehr viel Arbeit auf uns, die wir voller Freude und Motivation starten wollen“, freut sich Sebastian Steiner: „Als junges, frisches Team aus unterschiedlichen Bereichen und Zugängen möchten wir uns aktiv für die junge Generation in unserem wunderschönen Burgenland einsetzen und Ideen für das Land weiterentwickeln.“ Unterstützung im Vorstand erhält Steiner von Anna Krems (Eisenstadt), Julia Reumann (Deutschkreutz), Julia Rosner (Zurndorf), Markus Schranz (Bernstein), Jaqueline Berghöfer (Neutal), Katharina Galumbo (Illmitz), Ademir Jatic (Mattersburg), Andreas Bauer (Sieggraben), Dominik Ernst (Eisenstadt), Rene Pöschlmayer (Güssing), Tina Decker (Sieggraben), Lena Klepits (Hannersdorf) und Matthias Wukitsch (Stadtschlaining).

Der scheidende Landesobmann Patrik Fazekas bedankte sich für 6,5 Jahre an der Spitze der Jungen ÖVP und wünscht dem neuen Vorstand alles Gute. „In den letzten 6,5 Jahren konnten wir als Junge ÖVP viele unserer Ideen umsetzen. Sie waren geprägt von großen Wahlerfolgen für die Volkspartei, wie bei der Europawahl, den Nationalratswahlen oder Gemeinderatswahlen. Ich danke meinem Team für die hervorragende Zusammenarbeit und die unvergesslichen Erlebnisse“, so Fazekas.

Die erste Bewährungsprobe, die Landtagswahl, steht demnächst bereits an. „Wir starten mit einem großen Team in die Wahl und einem ganz klaren Ziel – nämlich im Landtag als Junge

ÖVP stark vertreten zu sein. Wir dürfen die Politik von morgen nicht nur den alten Hasen überlassen, sondern müssen selbst unsere Zukunft in die Hand nehmen. Dabei werden uns drei besonders wichtige Themen begleiten: Bildung, Mobilität und Nachhaltigkeit. Die burgenländischen Schulklassen müssen endlich aus der Kreidezeit in die heutige Zeit mit Tablets und digitalen Medien geführt werden. Schülerinnen und Schüler brauchen auch ein fundiertes Wissen über die Demokratie in unserem Land, um in Zukunft wichtige politische Entscheidungen treffen zu können. Mit einem öffentlichen Verkehrsplan für das Burgenland müssen Lücken in der Mobilität geschlossen werden. Das hilft nicht nur die Landflucht zu bekämpfen, sondern ist auch ein wichtiger Beitrag für den Schutz unserer Umwelt“, so Steiner.