Stoober Biri im Fokus

Projekt zur Biotoppflege startet, Abschluss des Projekts „Naturvielfalt-Rallye am Biri“.

Erstellt am 06. Januar 2022 | 05:27
Lesezeit: 1 Min

Der Grundsatzbeschluss zum Projekt „Weiterentwicklung Naturjuwel – Grundlagen für Biotoppflege“ betreffend Landschaftsschutzgebiet Noplerberg – Biri für 2022/2023 wurde vom Gemeinderat einstimmig angenommen. „Es werden die Grundlagen für die Durchführung der nötigen Biotoppflegemaßnahmen im Biri sowie von Wiesenflächen in dessen Nahbereich geschaffen. Beispielsweise soll versucht werden, die Herbstzeitlose oder die Goldrute wegzubekommen, um die Flächen wieder gut zu bewirtschaften und die Wiesenflächen zu erhalten“, so Bürgermeister Bruno Stutzenstein.

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Schüler entdeckten 118 Arten im Stoober Biri

Das Projekt „Naturvielfalt-Rallye am Biri“ wurde indes abgeschlossen. Im Rahmen dessen entdeckten Schüler der 2. und 3. Klasse der Mittelschule Stoob im Schuljahr 2020/21 118 Tier- und Pflanzen-Arten im Biri. Sie haben dreidimensionale Portraits von jeweils einer Schmetterlings- oder Vogelart angefertigt. Jeder Haushalt erhielt dann einen Gemeindefolder über die naturräumlichen Highlights am Biri. Die Liste und Fotos der 118 Tier- und Pflanzenarten ist online auf www.buntesburgenland.at/arten-stoob zu finden.

„Das Biri ist Obstgarten und Naherholungsgebiet der Stoober, aber auch Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen.“ Bruno Stutzenstein

Der Folder sowie die „Vielfalt-Rallye“ sind Teil des landesweiten Bewusstseinsbildungs-Projektes „Buntes Burgenland – Naturjuwele schützen“, bei dem Stoob als Mustergemeinde mitmacht. Bürgermeister Stutzenstein, der das Projekt durchgehend unterstützte, betonte: „Das Biri ist Obstgarten und Naherholungsgebiet der Stoober, aber auch Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen. Durch verschiedene Maßnahmen wollen wir unser Landschaftsschutzgebiet Biri erhalten und die Bevölkerung animieren das Obst zu verwerten. Alte Obstsorten werden veredelt und von den Grundbesitzern neu gepflanzt, um die Artenvielfalt an Obstbäumen zu gewährleisten. Einen wesentlichen Beitrag zu Erhaltung dieser Streuobstwiesen leisten die Bewirtschafter, die die Wiesen mähen und pflegen.“