Katzengold auf der Spur: Neuer Krimi von Raimund Keinrath

Erstellt am 27. Juni 2022 | 04:58
Lesezeit: 3 Min
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„Mord ist nicht zwingend mein Hobby. Ich versuche, die Spannung anders zu gestalten“, so Raimund Keinrath.
Foto: zVg
Autor Raimund Keinrath aus Langeck schickt Major Pollak auf seine zweite „Mission“ und stellt das Buch in Oberpullendorf vor.
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Druckfrisch wird Raimund Keinrath aus Langeck am 29. Juni in Oberpullendorf (19 Uhr, Rathaussaal) seinen zweiten Roman „Katzengold – Ein Tausend-Hügel-Krimi“ präsentieren. Es ist ein neues Abenteuer von Major Pollak, den Keinraths Leser schon vom Geschriebenstein-Krimi „Mordbuben“ kennen und der inzwischen in Ruhestand ist.

„Aber irgendwie meint es sein Schicksal nicht so richtig gut mit ihm, und er durchlebt eine schwierige Zeit. Und da ist da ja auch noch dieses Virus ... Doch als hätte er nicht genug mit sich selbst zu tun, schlittert er ganz unversehens in sein neues Abenteuer“, macht der Autor neugierig.

Ausgangspunkt der Handlung ist auch dieses Mal wieder „der beschauliche Ort am Fuße des Geschriebensteins“, allerdings spielt sich diese überwiegend in der Buckligen Welt ab.

„Ich habe den Protagonist mittlerweile recht lieb gewonnen. Meinerseits war keine Fortsetzung geplant, weil ich mir nicht vorstellen konnte, eine eigene Serie zu gestalten. Aber falls die Leser mich nach der Lektüre des zweiten Bandes ebenso motivieren, wie dies bei ‚Mordbuben‘ der Fall war, wer weiß ... immerhin gibt es ‚Katzengold‘ genau aus diesem Grund“, meint Keinrath auf die Frage, ob die Geschichte von Major Pollak weitergehen wird.

Grundsätzlich beschäftigt sich Keinrath eher mit Science Fiction. „Gewiss, ich sehe mitunter ‚Tatort‘ und ähnliche Serien im Fernsehen, aber als Leser bewege ich mich üblicherweise nicht in diesem Genre. Außerdem habe ich das Gefühl, dass die dort gezeigten Geschichten stets nach dem gleichen Schema aufgebaut sind“, so Keinrath.

Deshalb hat er auch in seinem Krimi gänzlich andere Abläufe erdacht. „Einen grantigen Pathologen, bis zur Unkenntlichkeit vermummte Kriminaltechniker oder eine ganze Weile hilflos herumirrende Kommissare wird man bei mir vergeblich suchen. Mir liegt auch nicht daran, auf jeder zwanzigsten Seite einen neuen Mord zu beschreiben. Ich versuche, die Spannung auf andere Weise zu gestalten. Alle Menschen, die Bilder vor sich sehen wollen, sobald sie in einen meiner Romane hineinschnuppern, werden auf ihre Kosten kommen. Jedenfalls wünsche ich mir das. Denn das ist es im Grunde, was ich will: Geschichten so zu schreiben, dass es Spaß macht, diese zu lesen.“

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