Herzstillstand! Ersthelfer retteten Mann das Leben

Während der Fahrt auf der B50 erlitt ein Mann aus Frankenau als Beifahrer einen Herzstillstand. Ersthelfer und Feuerwehr kümmerten sich sofort um ihn und seine geschockte Gattin - diese bedankt sich nun auf diesem Weg.

Michael Pekovics
Michael Pekovics Erstellt am 02. Mai 2018 | 11:46
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Defibrillator
Symbolbild
Foto: shutterstock.com/ Photographee.eu

Dramatische Szenen spielten sich am 1. Mai auf Bundesstraße B50 bei Günseck ab. Kurz nach der Ortsausfahrt in Fahrtrichtung Oberwart verlor ein Mann aus Frankenau am Beifahrersitz plötzlich das Bewusstsein und sackte in sich zusammen. Das berichtete seine Gattin, die sich auf diesem Weg bei den Ersthelfern bedanken will.

"Ich bin sofort stehen geblieben und habe nachkommende Autos zur Hilfeleistung angehalten, mein Mann war ohne Bewusstsein und atmete auch nicht mehr", schildert die Frau in einem E-Mail an die BVZ. Während die Frau die Notfallnummer 144 anrief, kümmerten sich die Ersthelfer um ihren Gatten. In der Zwischenzeit war auch die Freiwillige Feuerwehr Günseck am Einsatzort eingelangt, durch den sofortigen Einsatz des Defibrillators und durch tatkräftige Mithilfe einer Krankenschwester und eines Ersthelfers des Roten Kreuzes aus Oberkohlstätten wurde der Herzschlag des Mannes wieder aktiviert.

Nach dem Eintreffen des Notarzthubschraubers wurde der Mann ins Krankenhaus der Barmherzigen Brüder nach Eisenstadt geflogen. Derzeit ist sein Zustanden laut Angaben seiner Gattin stabil. Sie möchte sich nun auf diesem Wege für die rasche Hilfe der Ersthelfer und der Feuerwehr Günseck, im Speziellen bei Franz Klein und seinem Sohn, bedanken.

"Danke und vergelt´s Gott"

"Nachdem mein Mann ins Spital geflogen wurde, bin ich völlig aufgelöst da gestanden, die Männer der Feuerwehr haben sich um mich gekümmert - besonders Franz Klein und sein Sohn, die mich nach Hause nach Frankenau gebracht haben", schildert die Frau. "Die beiden verweigerten jede Geldspende und meinten nur 'das ist bei uns ganz normal, das gehört dazu'. Deshalb möchte ich auf diesem Wege meinen herzlichen Dank aussprechen - auch im Namen meiner Tochter - danke und vergelt´s Gott."