40. Kammermusikfest: 8.752 Besucher bei Jubiläum. 83 Musiker und Musikerinnen aus 19 Nationen sorgten für 32 Konzerte auf allerhöchstem internationalen Niveau in Lockenhaus.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 22. Juli 2021 (03:20)
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40-jährige Erfolgsgeschichte. Zum Jubiläum wurden vier Konzerte fürs Burgenland auf Videowall übertragen – mit dabei Klaus und Elisabeth Trummer, Leonhard Schneemann Gabriele Hafner, Erhard Busek, Christian Vlasich und Géza Rhomberg. 1981 gründeten Pfarrer Josef Herowitsch und Gidon Kremer – im Bild mit dem jetzigen künstlerischen Leiter Nicolas Altstaedt – das Festival.
KMF/Niklas Schnaubelt, KMF/Niklas Schnaubelt

„Freunde spielen mit Freunden für Freunde“ ist das Motto des Kammermusikfests seit der Gründung 1981 durch Pfarrer Josef Herowitsch und Gidon Kremer. „Und heutzutage in dieser Form sicherlich einmalig“, betont Geschäftsführer Géza Rhomberg. „Das Festival hat sich im mittlerweile stark vergrößerten internationalen Umfeld in Bezug auf Organisationsstruktur und Abwicklung im Laufe der Zeit weiter entwickelt. In den vergangenen Jahren habe ich besonderen Wert auf diese Professionalisierung gelegt, um weiterhin den inhaltlichen Geist des Festivals, miteinander Zeit zu verbringen, um auf allerhöchstem Niveau musizieren zu können, zu sichern.“ Heuer kamen 83 Musiker aus 19 Nationen nach Lockenhaus.

8.752 Gäste aus Österreich, Schweiz, Deutschland, Ungarn, Slowakei, Niederlande, Italien, Frankreich, Japan und Korea lauschten ihren Darbietungen. „Die Mischung aus Künstlerinnen und Künstlern der ersten Stunde und der nächsten Generationen war dieses Jahr das Besondere“, bilanziert Rhomberg. „Die vier Konzerte fürs Burgenland als Angebot für die Region wurden sehr gut angenommen. Ebenso die Ouvertüre Konzerte, in denen junge Künstler präsentiert wurden. Die Summe aller Konzerte hat das Festival zu einem Highlight des internationalen Festivalsommer gemacht, das von der internationalen Presse hymnisch besprochen wurde.“ 2022 ist das Festival für 7. bis 16. Juli terminisiert. „Viele der diesjährigen Künstler möchten wieder kommen. Einige der geplanten konnten heuer aufgrund der Reisebeschränkungen nicht bzw. nur mit Quarantäne oder Hilfe des Innenministeriums einreisen, was einige kurzfristige Umprogrammierungen erforderte“, so Rhomberg. „Daher freuen wir uns, dass das Festival ohne Zwischenfälle über die Bühne ging.“