Nach Sperre 2012: Warten auf neue Günsbrücke

Ehemaliger Naturparkvereinsobmann will Fußgängerbrücke auf Spazierweg retten. Laut Bürgermeister soll Bau einer neuen Brücke noch heuer über die Bühne gehen.

Erstellt am 28. Februar 2018 | 09:08
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Fluss Wasser Symbolbild
Foto: shutterstock.com/arcticphotoworks

Dass die Fußgängerbrücke über die Güns, die im Zuge der Entwicklung des Naturparks Geschriebenstein Ende der 90er-Jahre errichtet wurde, erneuert wird, wünscht sich der ehemalige Obmann Emmerich Gager.

Laut Gager wurde die Brücke von Wanderern und Spaziergängern sowie bei Schnee auch von Schilangläufern intensiv genutzt. Als die Brücke an mehreren Stellen morsch wurde, habe man, anstatt diese zu sanieren, sie so belassen, wodurch auch die Holzträger schadhaft geworden seien.

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„2012 musste man die Brücke notgedrungen sperren und noch immer konnte sich niemand entschließen, die Brücke zu sanieren“, so Gager, der sich schon vor dieser Zeit aus dem Verein zurückgezogen hatte. Im Zuge des Geschehens mit der Günsbrücke habe er versucht, sich wieder einzubringen, um die Brücke zu retten. „Dies umso mehr, als immer wieder Leute zu mir gekommen sind und gefragt haben, wann die Brücke endlich erneuert wird“, schildert Gager.

Mehrmals war Gager diesbezüglich mittlerweile bei Bürgermeister Christian Vlasich, der im Herbst 2012 Bürgermeister und in weiterer Folge auch Obmann des Naturparkvereins wurde, vorstellig. Im Juli 2016 sei ihm gesagt worden, dass noch in diesem Jahr Stahlträger zusammengeschweißt werden, bei anderen Gesprächen, dass er noch 2017 über die Brücke gehen könne.

Pläne für neue Brücke

„Was dazwischen gekommen ist, ist, dass wir die im Zuge der Kanalarbeiten die Brücke in Hammerteich machen mussten. Die haben wir vorgezogen. Da es sich dabei um eine verkehrstechnische Brücke handelt, war dies eine Notwendigkeit“, erklärt Bürgermeister Vlasich. Man wolle eine neue Fußgängerbrücke machen, wofür es auch Pläne für die Ausführung und Angebote gebe, aber um einen Preis, der auch finanziell vertretbar ist. „Ich bin dabei zu schauen, wie man die Kosten optimieren kann“, so Vlasich. „Die Errichtung soll im heurigen Jahr über die Bühne gehen.“

Vlasich verweist zwischenzeitlich auf einen anderen Übergang beim Rückhaltebecken Lockenhaus West. „Es gibt einen bestehenden Übergang 500 Meter weiter. Es ist nicht so, dass die Strecke nicht erreichbar wäre“, betont Vlasich.