Neuer Reiseführer von Norbert Matkowits: Schatzsuche in Pannonien

Erstellt am 29. Januar 2022 | 04:24
Lesezeit: 3 Min
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No und Jo auf Schatzsuche. In der Corona-Zeit erkundete Autor Norbert Matkowits mit seiner Johanna die Region.
Foto: zVg
Autor Norbert Matkowits aus Lockenhaus hat die Corona Zeit genützt, um das Gute, das so nahe liegt zu entdecken.
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Es braucht keine Jets, um 10.000 Kilometer weiter weg nach dem zu suchen, was wir vor der Haustür finden können. Zu dieser Überzeugung ist der Lockenhauser Autor Norbert Matkowits in der Corona-Zeit gelangt.

„Landschaft und Kulturschätze finden sich vor Ort für viele schöne Urlaube. Tausende Kilometer Autobahn können wir uns sparen. Vergessen Sie das Nordkap und die Sierra Madre! Naturerlebnisse in dichten Wäldern garantiert das Geschriebensteinmassiv zu jeder Jahreszeit. Wer kennt schon Tschanigraben und Pornopaty? Er muss nicht immer Thailand und Tunesien sein“, meint Matkowits.

In seinem neuen Reiseführer „Schatzsuche in Pannonien“ hat er viele lohnende Ziele des Landes beschrieben, die mit körperlicher Ertüchtigung (zu Fuß oder mit dem Rad) oder der Freude am Fahren (mit Motorrad oder Auto) verbunden werden können. Matkowits‘ „Schatzkarte“ will wertvolle Schätze vorstellen und das Interesse und die Neugier der Entdecker wecken, um die „Reise“ dorthin in Angriff zu nehmen.

Tipps für Tagesausflüge und Wochenendtouren

So will das Buch Tipps für Tagesausflüge und Wochenendtouren geben. Die Routenempfehlungen stammen von Jo und No. Johanna ist die Sportliche: Sie läuft regelmäßig, hat Radtouren in Italien, Ungarn und entlang der Donau unternommen sowie Pilgerreisen und internationale Weitwanderwege beschritten. Norbert ist derjenige, der gerne mit dem Auto zum Museum fährt, manchmal campiert oder mit dem Motorrad die Welt bereist, auch abseits der Asphaltstraßen wie in Albanien, Afrika und Asien.

Im Corona-Jahr 2020 haben sie zueinandergefunden und gemeinsam gelernt, das Interessante in der Nähe zu finden. „Viele Schätze sind in Museen zu bestaunen, jedoch kann man sich auch die Mühe antun, die Fundorte aufzusuchen, was oft sehr lohnend ist in vielfältigster Hinsicht. So liegt etwa der Goldschatz von St. Veit im Museum in Steinamanger, der Fundort bei Velem garantiert aber auch ein großartiges Landschaftserlebnis an den Hängen des Geschriebensteins“, schildert Matkowits. „Genau, wir sind da schon einige Kilometer jenseits der Grenze. Jedoch wäre es schade, großartige Schätze nicht zu entdecken, nur weil sie seit einigen Jahrzehnten auf der anderen Seite eines Grenzstriches liegen. Wir planen die Erkundung des Kulturraumes Burgenland ohne Rücksicht auf Staats- oder Landesgrenzen.“

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