Arzt-Ära zu Ende: Gerald Königer im Ruhestand. Gerald Königer ging nach fast vier Jahrzehnten als Kreisarzt in den Ruhestand.

Erstellt am 19. Januar 2017 (05:00)
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Verabschiedung: Lisi und Hans Pinter, Neutals Vizebürgermeisterin Birgit Grafl, Wolfgang Schmit, Neutals Bürgermeister Erich Trummer, Wolfgang Pfeffer, Erna Königer, Rudolf Steiner, Gerald Königer, Vizebürgermeister Martin Schütz, Bürgermeister Jürgen Karall, Walter Dorner, Gerhard Horwath und Bernhard Reisner.
BVZ

Eine Abordnung des Sanitätskreises mit den Gemeinden Markt St. Martin und Neutal stellte sich beim scheidenden Arzt Gerald Königer ein.

"Generationen begleitet"

Altbürgermeister Rudolf Steiner führte aus: „Mit 1. Jänner 1979 hast deinen Dienst angetreten, und die Zusammenarbeit war immer super.“ Auch sein Nachfolger Bürgermeister Jürgen Karall meinte: „Du hast Generationen begleitet, wie zum Beispiel auch mich. Ich kenne keinen anderen Arzt.“ Er betonte auch, wie wichtig Königers Ehefrau Erna in diesen fast vier Jahrzehnten gewesen ist.

Neutals Ortschef Erich Trummer erklärte, dass Königer in seiner Funktion eine Spange für die beiden Gemeinden war. „Du bist für die Menschen da gewesen. Du hast deinen Eid gelebt“, so Trummer.

Königer war neben seiner Tätigkeit als Kreisarzt auch als EDV-Referent in der Burgenländischen Ärztekammer tätig. Beim Roten Kreuz ist er seit 1979 Bezirkschefarzt. „Das Schöne an unserem Beruf ist, dass man Menschen helfen kann.

"‚Gesundes Dorf‘ auf ganzes Burgenland übergeschwappt"

Die Leute kommen mit ihren Problemen, und man findet fast immer eine Lösung“, so der scheidende Kreisarzt, der auch zum Medizinalrat ernannt worden ist. „Beeindruckend für mich war, dass wir das Projekt ‚Gesundes Dorf‘ gestartet haben, das dann auf das ganze Burgenland übergeschwappt ist“, erinnert er sich.

Als Geschenk überreichten die Mandatare dem kunstinteressierten Königer zwei Bilder. Für die Pension hat er sich vorgenommen, viel zu reisen, zu lesen und Musik zu hören.