Martini-Kirtag wegen Corona-Situation abgesagt

Der Aufbau war bereits voll im Gange, aber nun sah sich der Martini-Verein nach 2020 erneut gezwungen, die traditionelle Veranstaltung am 11. November abzusagen.

Erstellt am 04. November 2021 | 13:17
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Müssen Besucher auf 2022 vertrösten. Martinivereins-Obmann Hannes Thiesz, Dorftrommler Wolfgang Schmit und Bürgermeister Jürgen Karall.
Foto: Elisabeth Tritremmel

Schweren Herzens hat die Vereinsführung des Martinivereins Markt St. Martin gemeinsam mit den Ausstellern bei einer Sitzung am Mittwoch Abend entschieden, den Martinikirtag am 11.11. abzusagen. Grund dafür ist laut einer Aussendung des Vereins die COVID19-Situation im Burgenland, die sich in den vergangenen drei Wochen massiv geändert habe. Gemäß der aktuellen Verordnung sind über 300 Intensivbetten österreichweit belegt, was Stufe 2 in der Maßnahmenverordnung bedeutet.

Dadurch hätten am Martinikirtag ausschließlich nur noch Besucher eingelassen werden dürfen, welche einen 2G Nachweis erbringen hätten können: also Geimpfte oder Genesene.  Alle anderen Personen (ab dem 12. Lebensjahr) hätten den Martinikirtag nicht  besuchen können.  "Es fällt und sehr schwer, aber aufgrund der zu erwarteten geringen Besucherzahl  und den gegenüberstehenden Aufwänden sehen wir leider keine Chance, dieses Fest durchzuführen", so Obmann Hannes Thiesz. Auch das gewohnte Wohlfühlgefühl beim Martinikirtag wäre aufgrund der aktuellen Situation nicht gegeben und ein fröhliches, ausgelassenes Feiern zu Ehren des heiligen Martin sei unter diesen Umständen nicht gewährleistet.

„Es tut mir sehr leid, dass wir erneut dieses traditionelle Fest absagen müssen und wir unsere zahlreichen Stammgäste und Besucher nicht begrüßen dürfen.“ Obmann Hannes Thiesz

„Es tut mir sehr leid, dass wir erneut dieses traditionelle Fest absagen müssen und wir unsere zahlreichen Stammgäste und Besucher nicht begrüßen dürfen. Wir alle erwarten nächstes Jahr in gewohnter Art und Weise, mit der Eröffnung durch den Dorftrommler und den heiligen Martin hoch zu Ross, das Fest durchführen zu können. Wir hoffen unsere umsichtige und verantwortungsvolle Vorgehensweise für die Allgemeinheit zur Bekämpfung der Pandemie findet Wertschätzung und bis November 2022, wenn es heißt Martinikirtag zum 800 Jahre Jubiläum Markt St. Martin“, so Obmann Hannes Thiesz abschließend.