350 Einsatzkräfte bewältigten zwei Katastrophen. „Wir haben als Einsatzkräfte unseren Behördenleitern zeigen können, dass sie auf uns zählen können“, brachte es Bezirksfeuerwehrkommandant Martin Reidl bei der abschließenden Übungsbesprechung im Feuerwehrhaus Deutschkreutz-Girm auf den Punkt.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 25. März 2019 (09:53)
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Rund 350 Einsatzkräfte von der KHD-Bereitschaft der Freiwilligen Feuerwehren des Bezirks (zwei Löschzüge und zwei technische Züge sowie der Bezirksführungsstab), das Rote Kreuz Oberpullendorf, der Arbeitersamariterbund, die Polizei, das Krankenhaus und die Bezirkshauptmannschaft Oberpullendorf nahmen an der Katastrophenhilfsdienstübung teil - einer Großübung, die im Bezirk alle drei Jahre abgehalten wird.

Dabei galt es zwei Übungsszenarien abzuarbeiten: einen Verkehrsunfall mit  mehreren Fahrzeugen und zahlreichen verletzten, teils eingeklemmten Fahrzeuginsassen an der B62 in Neckenmarkt inklusive Transport der Verletzten ins Krankenhaus sowie einen Brand an der Spitze des rund 40 Meter hohen Lagerhaussilos in Deutschkreutz, bei dem zwei bewusstlose Personen vom Dach gerettet werden und etliche hundert Meter Löschleitung – teils unter den Bahngeleisen durch – verlegt werden mussten.