Businesspark am Start. Im Betriebsgebiet am Knotenpunkt Oberpullendorf/Steinberg-Dörfl soll ein interkommunaler Businesspark entstehen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 27. August 2021 (07:08)

Gemeinsam mit Wirtschaftsagentur Burgenland-Geschäftsführer Harald Zagiczek, Bürgermeisterin Klaudia Friedl, Bürgermeister Rudolf Geißler und Vertretern weiterer Standortgemeinden, stellten die Landesräte Leonhard Schneemann und Heinrich Dorner die Fortschritte des gemeindeübergreifenden Projektes vor. In Zusammenarbeit zwischen dem Land Burgenland, der Wirtschaftsagentur Burgenland und Gemeinden des Bezirkes Oberpullendorf soll am Knotenpunkt Oberpullendorf/Steinberg-Dörfl ein interkommunaler Wirtschafts- bzw. Businesspark entstehen.

„Die Errichtung eines neuen interkommunalen Businessparks soll die wirtschaftliche Entwicklung im Bezirk ankurbeln, für zusätzliche Betriebsansiedlungen sorgen und die Beschäftigungskapazitäten erhöhen“, so Wirtschafts- und Arbeitsmarktlandesrat Leonhard Schneemann. Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner betont: „Durch den Businesspark wird der Wirtschaftsstandort in der gesamten Region aufgewertet, Betriebe werden sich ansiedeln, es wird die lokale und regionale Wirtschaft gestärkt und es wird eine Vielzahl an Jobs geschaffen. Gerade in Zeiten von Corona ist diese Initiative von enormer Bedeutung, weil dadurch die wirtschaftlichen Verwerfungen durch die Gesundheitskrise eingedämmt werden können.“

Baustart ist im März 2022

Bisher nehmen 27 Gemeinden, außer Deutschkreutz, am Projekt teil. Der „interkommunale Businesspark Mittelburgenland“ stellt eine gemeinsame Infrastruktur- und Vermarktungsplattform für die Wirtschaftsagentur Burgenland und die teilnehmenden Gemeinden dar. „Dabei gründet die Wirtschaftsagentur Burgenland mit Gemeinden des Mittelburgenlandes eine gemeinsame Gesellschaft, welche im Rahmen der Dachmarke ‚Businessparks Burgenland‘ die Rahmenbedingungen sicherstellt und die Vermarktung und Verwertung der Betriebsflächen betreibt“, so Wirtschaftsagentur Burgenland-Geschäftsführer Harald Zagiczek. Die Kosten für die Grund- und Erschließungsmaßnahmen für die Gesamtfläche von rund 10 Hektar sind rund 5,4 Millionen Euro. Baustart ist im März 2022, die Fertigstellung ist Ende 2022 geplant.