S31-Ausbau: Mitteltrennung bis Oberpullendorf. Eine Machbarkeitsstudie für die 12 Kilometer von Weppersdorf bis Oberpullendorf Süd wurde erstellt. Bis Oberpullendorf Nord wird Mitteltrennung bis 2025 umgesetzt.

Von Michaela Grabner. Update am 21. Januar 2020 (12:35)
Zwischen Mattersburg und Forchtenstein wurde der Sicherheitsausbau zur Freude von Alexander Walcher (Geschäftsführer ASFINAG Baumanagement GmbH), Baudirektor Wolfgang Heckenast, ASFINAG-Vorstand Hartwig Hufnagl, Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner und Andreas Fromm (Geschäftsführer ASFINAG Baumanagement GmbH) 2019 bereits fertiggestellt. Nun geht es weiter.
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Das ASFINAG-Sicherheitsprogramm sieht vor, alle vierstreifigen Schnellstraßenabschnitte mit einer Mitteltrennung zu versehen, um vor allem Frontalunfälle zu verhindern – wie aktuell auf der Burgenland Schnellstraße S31 zwischen dem Knoten Mattersburg und der Anschlussstelle Weppersdorf/Markt St. Martin. Dieser Streckenabschnitt wird  derzeit auf den neuesten Stand der Technik gebracht und im Zuge  dessen werden in einer zweiten Umsetzungsphase auch die Talübergänge bei Sieggraben voll ausgebaut.

Für noch mehr Sicherheit auf der S31 wurde für die zwölf Kilometer von Weppersdorf/Markt St. Martin bis Oberpullendorf Süd und den Zubringer Stoob eine Machbarkeitsstudie unter Berücksichtigung des aktuellen und zukünftigen Verkehrsaufkommens erstellt. Deren Ergebnis sieht vor, die einstreifigen Bereiche von Oberpullendorf Nord bis Süd und den Zubringer Stoob tiefgreifend zu sanieren, und für den Bereich Weppersdorf bis Oberpullendorf Nord einen Sicherheitsausbau mit Mitteltrennung umzusetzen.

„Verkehrssicherheit steht natürlich auch für uns an vorderster Stelle. Das bedeutet, dass wir rasch an der Umsetzung aller Maßnahmen für noch mehr Sicherheit auf der S 31 arbeiten“, erklärt Alexander Walcher, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH. Ende 2025 plant die ASFINAG alle Maßnahmen auf der S31 abgeschlossen zu haben.

„Wie wichtig vor allem die Arbeiten entlang der S 31 sind, hat uns nicht zuletzt der tragische Unfall im letzten September mit vier Todesopfern drastisch vor Augen geführt“, meint Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner. „Daher ist der weitere Sicherheitsausbau der S 31 durch die ASFINAG bis Oberpullendorf absolut zu begrüßen. Denn größtmögliche Sicherheit auf unseren Straßen steht für uns an oberster Stelle!“

ÖVP-Abgeordneter begrüßt Sicherheitsausbau

„Die Sicherheit der Autofahrerinnen und Autofahrer im Mittelburgenland war in den vergangenen Jahren eines meiner zentralen Themen für unsere Region, deswegen begrüße ich die Ankündigung, die Mitteltrennung zu verlängern“, begrüßt Landtagsabgeordneter Patrik Fazekas den Sicherheitsausbau der S31 bis Oberpullendorf.

Der Verkehr auf der S 31 habe  in den  vergangenen Jahren immer mehr zugenommen, ebenso wie die Anzahl an schweren Unfällen. Deshalb habe sich die Volkspartei für den Ausbau der baulichen Mitteltrennung von Weppersdorf/Markt St. Martin bis nach Oberpullendorf stark gemacht.

Kölly freut sich über "offenes Ohr der SPÖ"

Auch LBL-Abgeordneter Manfred Kölly meldete sich zu Wort. Das Bündnis Liste Burgenland begrüße, dass nun endlich seine langjährige Forderung nach einem Sicherheitsausbau bis nach Oberpullendorf umgesetzt werden wird, und fordert in diesem Zusammenhang, dass auch die 130 km/h kommen sollen.

„Wir freuen uns, dass nun - kurz vor der Wahl - die SPÖ endlich auch ein Ohr für die Anliegen der Bürger hat und den lange überfälligen Sicherheitsausbau der S31 bis Oberpullendorf, den wir schon seit Jahren fordern, umsetzen will. Wir hoffen, dass auch unsere Forderung nach 130 km/h endlich umgesetzt wird. Denn Pendlerzeit ist Lebenszeit!“, so Landtagsabgeordneter Bürgermeister . Manfred Kölly.